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	<title>Lehrprinz e.V.</title>
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	<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 07:23:36 +0000</pubDate>
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		<title>Angebot Jagdhundetraining im Jagdjahr 2012/13</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2012/03/14/angebot-jagdhundetraining-im-jagdjahr-201213/</link>
		<comments>http://www.lehrprinz.eu/2012/03/14/angebot-jagdhundetraining-im-jagdjahr-201213/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichten aus dem Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdhund-Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdveranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrprinzen]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarankündigung]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn des Jagdjahres 2012/13 bieten wir  im Lehrrevier wieder das Training der jagdlichen Fächer  für Jagdhundeführer an. Es können sowohl Jäger als auch Nichtjäger teilnehmen.
Sie haben die Möglichkeit, für das Jagdjahr 2012/13 in verschiedenen Revierteilen mit Ihren Jagdhund alle jagdlichen Fächer zu trainieren.
Vom 1.4.2012 bis 15.5.2012 ist der Samstag ab 10.00 Uhr als fester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Jagdjahres 2012/13 bieten wir  im Lehrrevier wieder das Training der jagdlichen Fächer  für Jagdhundeführer an. Es können sowohl Jäger als auch Nichtjäger teilnehmen.</p>
<p>Sie haben die Möglichkeit, für das Jagdjahr 2012/13 in verschiedenen Revierteilen mit Ihren Jagdhund alle jagdlichen Fächer zu trainieren.</p>
<p>Vom 1.4.2012 bis 15.5.2012 ist der Samstag ab 10.00 Uhr als fester Übungstermin  angesetzt.</p>
<p>Der Jagdleiter des Lehrreviers, Herr Stefan Fügner, steht Ihnen jederzeit als Anspechpartner zur Verfügung.</p>
<p>Ab1.4.2012 steht auch Schleppwild zum Training des Apports wieder zur Verfügung, das 2 Tage vorher zwecks Auftauen bestellt werden muss.</p>
<p>Pauschalpreis für das gesamte Jagdjahr:  140,00 Euro</p>
<p>Stefan Fügner<br />
Leiter Lehrrevier Liepe</p>
<p>Telefon Mobil  0178 6141856<br />
Festnetz 033458 64247</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seminar: Jagdbetriebslehre einmal anders</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2011/12/31/seminar-jagdbetriebslehre-einmal-anders/</link>
		<comments>http://www.lehrprinz.eu/2011/12/31/seminar-jagdbetriebslehre-einmal-anders/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seminarausschreibung Jagdbetriebslehre
 
Problemstellung:
 Begehungsscheininhaber und Revierpächter – Zwei Welten prallen aufeinander
Kaum  ein Thema berührt die Jäger an Stammtischen und in Internetforen so  sehr, wie die Kosten eines entgeltlichen Begehungsscheins. Doch auch der  unentgeltliche Begehungsschein wird mit zahlreichen Leistungen, wie zu  erbringende Revierarbeiten und der Wildbretübernahme geschmückt, sodass  schnell erkennbar wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><strong><span style="line-height: 115%; font-size: 14pt;">Seminarausschreibung Jagdbetriebslehre</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Problemstellung:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><span> </span><strong><span>Begehungsscheininhaber und Revierpächter – Zwei Welten prallen aufeinander</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Kaum  ein Thema berührt die Jäger an Stammtischen und in Internetforen so  sehr, wie die Kosten eines entgeltlichen Begehungsscheins. Doch auch der  unentgeltliche Begehungsschein wird mit zahlreichen Leistungen, wie zu  erbringende Revierarbeiten und der Wildbretübernahme geschmückt, sodass  schnell erkennbar wird, dass es keine kostenlosen Jagdmöglichkeiten  gibt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Doch was ist eine Jagdmöglichkeit ob gegen Hegebeitrag oder gegen Mithilfe wert?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Und wie ermittelt man den Wert eines Begehungsscheins?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Lösungsansatz:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><strong><span>Jagdbetriebslehre einmal anders</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> Sucht man unter dem Begriff der Jagdbetriebslehre in der Fachliteratur,  so liest man viel über die Organisation von Jagdveranstaltungen und es  gibt Anleitungen zum Bau von Reviereinrichtungen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Doch welche Kosten fallen neben der Pacht und dem Wildschaden im Laufe eines Jahres an?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Welche Kosten ergeben sich aus den in den letzten Jahren geänderten Verpflichtungen aus Tierschutz (Hundeführer)<span> </span>und Hygiene (Bau und Unterhaltung einer Wildkammer) ?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Was  kostet nicht nur der Bau, sondern auch die Pflege der  Reviereinrichtungen unter Zugrundelegung der  Unfallverhütungsvorschriften?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Das<a href="http://www.blogger.com/www.jagd-umwelt-naturschutz.de"> Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz (Juni)</a> und der <a href="http://www.blogger.com/www.lehrprinz.eu">Jagdverein Lehrprinz e.V.</a> haben über mehrere Jahre alle Kosten der Revierbewirtschaftung zusammengetragen und in die Kostenstellen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Revierfahrzeug</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Jagdleitung </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Bau von Reviereinrichtungen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Pflege bestehender Reviereinrichtungen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Jagdhof </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Wildbergung und – versorgung einschl. Kühlkammer</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Wildvermarktung </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>gegliedert.</span></p>
<p><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Die  genauen Daten wurden im Forschungs- und Lehrrevier Liepe/Brandenburg  gewonnen, dass mit einer Fläche von fast 1.000 ha und 100 Stück erlegtem  Schalenwild professionell bewirtschaftet wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Das  Revier hat sowohl zahlende Jagdgäste, als auch Jäger, die sich durch  Mithilfe im Revier ihre Jagdmöglichkeit erarbeiten. Durch eine Erfassung  der Arbeitsstunden und der Kosten der gewerblich tätigen Unternehmer,  die Reviereinrichtungsarbeiten erbringen, konnten in den letzten Jahren  sehr genaue Kenntnisse erworben werden, mit welchen Kosten ein  Jagdpächter rechnen muss, um ein Jagdrevier so zu führen, dass er den  Anforderungen des Tierschutzes, der Hygiene und der Unfallverhütung voll  gerecht wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Vorteile für Jagdgast und Revierpächter:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><strong><span>Darstellung der Kosten schafft Vertrauen auf beiden Seiten</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Erst  durch die Ermittlung der Jagdbetriebskosten und die Unterteilung in  Kostenstellen konnte ermittelt werden, welchen Beitrag der Jagdgast in  Form eines Geldbetrages oder in Form von Arbeitsstunden zu erbringen  hat, um das Revier in einem dauerhaft ordnungsgemäßen Zustand zu halten.  Der Jagdgast hat die Möglichkeit, in einem professionell betreuten  Revier die Jagd auszuüben. Dabei ist es gleichgültig, ob er dafür  bezahlt oder Arbeitsstunden erbringt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Seminarinhalt</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><strong><span>Professionelles Jagdmanagement im Lehr- und Forschungsrevier Liepe</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> 1 Tag: Begrüßung der Seminarteilnehmer</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> Am Freitag findet die Begrüßung der Seminarteilnehmer im Jagdkeller des  Rosencafe statt. Bei einem zünftigen Jagdessen in lockerer Atmosphäre  können sich die Seminarteilnehmer über das bevorstehende Seminar bei den  Seminarleitern Dr. Wolfgang Lipps (Jagdpächter) und Stefan Fügner  (Jagdleiter) über das Lehr- und Forschungsrevier informieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Die Verköstigung über die Dauer des Seminars übernimmt der Verein <a href="http://jagdblog.blogspot.com/www.lieper-landlust.de">„Besser leben auf dem Lande Lieper Vorwerk e.V.</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> 2. Tag: Vorstellung „Was ist professionelles Jagdmanagement?“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> Vormittags referiert <span> </span>Dr.  Wolfgang Lipps über die Entwicklung des Lehr- und Forschungsreviers und  gibt einen Rückblick auf 20 Jahre Pächterschaft. Er zeigt auf, welche  Gründe (Hygienerecht, Tierschutzrecht, Naturschutzrecht, Sicherheit im  Jagdablauf)<span> </span>dafür sprachen, das Revier einer professionellen Bewirtschaftung zu unterwerfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Des weiteren zeigt er auf, wie wichtig <span> </span>die Erstellung von Abschussplänen ist, um eine Jagd zu bewirtschaften.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Nachmittags  gibt Jagdleiter Stefan Fügner Einblick in die Kostenstruktur des 970 ha  großen Lehr- und Forschungsrevier. Die Kosten sind so gegliedert, dass  sie sich an der Reviergröße und an den Abschussplänen bzw.  Streckenergebnissen orientieren und somit auch auf andere Reviere  übertragbar sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Danach  zeigt er auf, wie bedeutsam eine professionelle Jagdleitung für die  Sicherheit der Jagd bei einem hohen Anteil an Gastjägern ist.  Insbesondere wird die Bedeutung des Jagdleiters bei Nichtanwesenheit des  Jagdpächters als dessen Stellvertreter aufgezeigt, um für <span> </span>die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen bei der Ausübung der Jagd zu sorgen. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>3. Tag: Revierbesichtigung des Lehr- und Forschungsreviers Liepe</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Mit  den reviereigenen Geländewagen findet nach einem ausgiebigen Frühstück  eine Revierbesichtigung unter Leitung der beiden Referenten statt.  Hierbei besichtigen die Seminarteilnehmer nicht nur einen Teil der 55  Reviereinrichtungen. Auch die reviereigene Kühlkammer und der Jagdhof  mit der dazugehörigen Hochsitzwerkstatt werden gezeigt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Das  Seminar klingt mit einem gemeinschaftlichen Mittagessen im Rosencafe  aus, bei dem noch weitere Fragen zum Lehrrevier und den gewonnenen  Eindrücken beantwortet werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Die Referenten:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; text-align: center;" align="center"><strong><span>Seit Jahrzehnten Erfahrungen in der Revierbewirtschaftung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Lipps</span></strong><span> </span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">ist  als anerkannter Jagd­rechtler (Autor von: „Jagdrecht in Brandenburg“ im  Verlag Neumann-Neudamm, langjähriger Dozent für Jagdrecht an der HNE  Hochschule für nachhaltige Entwicklung – früher Forsthochschule – in  Eberswalde, Mitglied im „Deutschen Jagdrechtstag“) und seit fast 20  Jahren Pächter des gemeinschaftlichen Jagdreviers Liepe. Er wurde für  seine Verdienste um die Jagd mit der brandenburgischen Hegemedaille  ausgezeichnet</span><span style="line-height: 115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-size: 12pt;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Stefan Fügner</span></strong><span> ist seit 2 Jahren Jagdleiter im Lehr- und Forschungsrevier. Seit seinem  16. Lebensjahr ist er Jäger in der 2. Generation. Vor seiner  hauptberuflichen Tätigkeit als Berufsjäger war er über 10 Jahre als  freier Revisor und Controller in der Industrie tätig. Die aus dieser  Zeit gewonnenen Kenntnisse führten dazu, auch für die Jagd ein  kostenorientiertes Management zu entwickeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span>Seminartermine:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>1.Seminar: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Anreise<span style="font-weight: bold;"> Freitag, 17.2.2012</span> bis <span style="font-weight: bold;">Sonntag, 19.2.2012</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> 2. Seminar:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Anreise <span style="font-weight: bold;">Freitag, 16.3.2012</span> bis <span style="font-weight: bold;">Sonntag, 18.2.2012</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span><span> </span>Kosten des Seminars:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span><span> </span>In den Seminarkosten ist die Unterbringung und Verköstigung über die Dauer des Seminars enthalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Seminarteilnehmer,  die frühzeitig am Freitag anreisen, können an einer Ansitzjagd  teilnehmen. Ebenso ist die Teilnahme an einer Ansitzjagd am Sonntag nach  dem Mittagessen möglich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><strong><span>Seminarkosten<span> </span>pauschal<span> </span>770,00 Euro<span> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> </span></p>
<p><span>Wir würden uns freuen, Sie in unserem Lehr- und Forschungsrevier in Liepe begrüßen zu dürfen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Lipps, Geschäftsführer des Instituts für Jagd,<span> </span>Umwelt und Naturschutz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="font-family: &quot;;">Revierleiter Stefan Fügner, 1. Vorsitzender des Jagdverein Lehrprinz e.V.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Weitere  Informationen zum Seminarablauf erhalten Sie bei Stefan Fügner Mobil  0178 614 18 56 oder unter seiner Festnetznummer 033458 64247</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Buchungen richten Sie bitte an:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Herrn Dr. Wolfgang Lipps</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>Neue Parsteiner Str.3 (Lieper Vorwerk)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span>16248 Liepe/Brandenburg</span></p>
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		<item>
		<title>Hundeseminar vom 26.8.2011 - 28.8.2011 mit Johannes Stähle</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2011/07/27/hundeseminar-vom-2682011-2882011-mit-johannes-stahle/</link>
		<comments>http://www.lehrprinz.eu/2011/07/27/hundeseminar-vom-2682011-2882011-mit-johannes-stahle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 15:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jagdhund-Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdveranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hört nicht gibt&#8217;s nicht!&#8221;

Das ist die Devise des Hundeausbilders und Jägers Johannes Stähle aus Greußen in Thüringen. Johannes Stähle hat sich durch seine didaktischen Fähigkeiten im Bereich der Hundeausbildung in wenigen Jahren in Deutschland einen Namen gemacht. Durch seine humorvolle Art nimmt er den unbedarften Hundeführern die Angst, bei der Erziehung des Vierbeiners etwas falsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Hört nicht gibt&#8217;s nicht!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Das ist die Devise des Hundeausbilders und Jägers Johannes Stähle aus Greußen in Thüringen. Johannes Stähle hat sich durch seine didaktischen Fähigkeiten im Bereich der Hundeausbildung in wenigen Jahren in Deutschland einen Namen gemacht. Durch seine humorvolle Art nimmt er den unbedarften Hundeführern die Angst, bei der Erziehung des Vierbeiners etwas falsch zu machen.</p>
<p style="text-align: left;">Da er mittlerweile Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet hat, bietet er seine Seminare an wechselnden Orten an. Damit auch die Brandenburger und Berliner Hundeführer die Möglichkeit haben, ohne lange Anfahrt in den Genuss eines Seminars mit Johannes Stähle zu kommen, gastiert er nun auch im Lehrrevier Liepe in Ostbrandenburg.</p>
<p style="text-align: left;">Vom</p>
<p style="text-align: left;"><strong>26.8.2011 bis zum 28.8.2011 </strong></p>
<p style="text-align: left;">findet das erste Hundeseminar mit Johannes Stähle in</p>
<p style="text-align: left;"><strong>16248 Liepe/Ostbrandenburg </strong></p>
<p style="text-align: left;">statt.</p>
<p style="text-align: left;">Programm:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>26.8.2011, 18.00 Uhr:</strong> Treffen im Roencafe in Liepe im Jägerkeller. Bei einem gemütlichen Umtrunk können die Seminarteilnehmer den humorvollen Johannes Stähle und seine Fähigkeiten der Hundeausbildung kennen lernen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>1. Seminartag: 27.8.2011 von 9.00 Uhr - 18.00 Uhr:</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8221; Durch Führungskompetenz zum gehorsamen Hund&#8221;.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Am ersten Tag steht die Arbeit ganz im Zeichen des Gehorsams. Johannes Stähle weist den Führer auf Fehler bei der Einarbeitung des Gehorsams hin und zeigt, mit welchen Methoden der Hundeführer die notwendige Kompetenz erreicht, um den Hund eigenständig auszubilden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>2. Seminartag: 28.8.2011 von 9.00 Uhr - 18.00 Uhr:</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8221; Die jagdliche Suche in Verbindung mit dem Gehorsam&#8221;.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei einer simulierten Treibjagd wird der Gehorsam des Hundes beim Vorstehen geübt und der Hundeführer lernt, wie der Hund durch Gehorsam am Wild zum verlässlichen Vorsteher wird.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Seminarbeitrag:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Seminargebühr beträgt 59,50 Euro/Tag/Teilnehmer und ist inklusiv Mehrwertsteuer. Für beide Tage ergibt sich eine Gebühr in Höhe von 119,00 Euro/Teilnehmer.</p>
<p style="text-align: left;">Der Jagdverein Lehrprinz e.V. erhebt einen Reviernutzungsbeitrag von 12,50 Euro/Tag/Teilnehmer.  Teilnehmer, die beide Tage buchen, zahlen 20 Euro Reviernutzungsgebühr.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Konto Seminargebühr:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Kto Nr. 0007532318    Bank: Nordthüringer Volksbank  BLZ 820 940 54   Vermerk: Seminargebühr 1. Tag und Name (2.Tag und Name oder 1.und 2. Tag und Name)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Konto Reviernutzung: </strong></p>
<p style="text-align: left;">Kto Nr. 125967306    Bank: Postbank Hannover    BLZ: 250 100 30    Vermerk: Seminar Stähle</p>
<p style="text-align: left;">Letzter Tag der Buchung: 22.8.2011 . An diesem Tag muß der Betrag als Buchung eingegangen sein. Es erfolgt keine Rückerstattung bei Nichtteilnahme . Es besteht aber die Möglichkeit bei Nichtteilnahme ein anderes Seminar an einem anderen Ort zu besuchen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Informationen und Fragen zum Seminarinhalt  erteilt:</strong></p>
<p>DOG-TRAINING Johannes Stähle</p>
<p>Kirchberg 31   99718 Greußen/Grüningen</p>
<p>Telefon: 03636705383   Mobil   : 01704342994</p>
<p><strong>Informationen und Fragen zum Revier und den Übernachtungsmöglichkeiten erteilt:</strong></p>
<p>Jagdverin Lehrprinz e.V.</p>
<p>Stefan Fügner, Leiter Lehrrevier</p>
<p>Cöthener Str.26    16259 Falkenberg/Mark</p>
<p>Tel.: 033458 64247   Mobil:0178 6141856</p>
<p>email: jagdblog@gmail.com</p>
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		<title>Wildseminar am 28.5.2011 auf dem Lieper Vorwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 10:56:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Oberhalb des Dorfes Liepe/Barnim auf der Höhe der Endmoräne erstreckt sich eine große Feldmark, durchzogen von Knicks, Buschgruppen, Wäldchen und mit kleinen Seen, zurückgelassen von den Gletschern der Eiszeit. Umgeben ist die Feldmark von dichten Hoch- und Mischwäldern, Buschwäldern und am Südhang mit Akaziengestrüpp. Nachts zieht das Rotwild seine Fährte. Sauen stecken in den Schilfrändern [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Oberhalb des Dorfes Liepe/Barnim auf der Höhe der Endmoräne erstreckt sich eine große Feldmark, durchzogen von Knicks, Buschgruppen, Wäldchen und mit kleinen Seen, zurückgelassen von den Gletschern der Eiszeit. Umgeben ist die Feldmark von dichten Hoch- und Mischwäldern, Buschwäldern und am Südhang mit Akaziengestrüpp. Nachts zieht das Rotwild seine Fährte. Sauen stecken in den Schilfrändern und in den umgebenden Wäldern und suchen die Felder heim. Rehwild hat zahlreiche Reviere im Feld und Gehölz. Kraniche brüten nebenbei, Seeadler jagen über das Land. Kolkraben, Wildtauben, Reiher, Störche und zahlreiche, teils sehr seltene Vögel geben sich ein Stelldichein. Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Hermelin, Wiesel, Waschbären und Marderhunde leben hier.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Kurzum, ein Jagdrevier, wie es sich ein Jägerherz nur wünschen kann!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Aber nicht nur das Jägerherz findet hier seine Freude….</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Mit unserem Wildseminar möchten wir Ihnen, auch wenn Sie keine Jäger sind </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">- und gerade dann -<span> </span>neue und unbekannte Einblicke in das „edle deutsche Weidwerk“ ermöglichen. Lassen Sie sich überraschen, wie anregend, aufregend und interessant die Jagd sein kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Sie werden erfahren, warum man jagt und wie wichtig die Jagd für den Erhalt unserer Kulturlandschaft ist; vor allem aber werden wir Ihnen die Wildküche in allen Aspekten näherbringen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Sie werden im Verlauf des Seminars erfahren, schmecken, kosten, anfassen und „mitnehmen“, dass Wild ein ganz besonderes und wunderbares, allerdings<span> </span>mit vielen Vorurteilen behaftetes Produkt<span> </span>ist, die, wie meistens bei Vorurteilen, fast vollständig falsch sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wir laden Sie ein zum</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wildseminar</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">am Sonnabend, den 28.Mai 2011, um 14.00 Uhr</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Lieper Vorwerk“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">in 16248 Liepe, Neue Parsteiner Straße 3</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bitte verbindliche Anmeldung bis zum 14. 05. 2011 unter 033362/70196 (M. Wätzig) oder <a href="mailto:alipps@dr-lipps.de">alipps@dr-lipps.de</a> wird gebeten. Preis 25,- Euro alles inklusive. Max. 30</span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Personen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><strong><em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wir freuen uns auf Sie</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Astrid Lipps, Marlen Wätzig und Claudia Wilms-Fügner</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.jagdrechtsblog.com/wildbret/">Weitere Informationen zum Thema Wildseminare</a></p>
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		<title>Seminarurlaub mit dem Jagdhund</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2011/04/23/seminarurlaub-mit-dem-jagdhund/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 22:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jagdhund-Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Seminarteilnehmer des Seminars &#8220;Jagdhundeseminar  für Nichtjäger und Erstlingführer von Jagdhunden&#8221; verbinden das Seminar mit einem Kurzurlaub im Oderbruch im Gutshof Cöthen.
Zusätzlich zum Seminar bieten wir Ihnen einen 4 tägigen Urlaub im Gutshof Cöthen an, wo Sie während des Seminars zusätzlich einige Tage ausspannen können. Das Urlaubsseminar enthält:
-das 2 teilige Seminar &#8220;Jagdhund in Nichtjägerhänden&#8221;
-3 Übernachtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Seminarteilnehmer des Seminars <a href="http://www.lehrprinz.eu/jungjagerseminare/">&#8220;Jagdhundeseminar  für Nichtjäger und Erstlingführer von Jagdhunden&#8221;</a> verbinden das Seminar mit einem Kurzurlaub im Oderbruch im Gutshof Cöthen.</p>
<p>Zusätzlich zum Seminar bieten wir Ihnen einen 4 tägigen Urlaub im Gutshof Cöthen an, wo Sie während des Seminars zusätzlich einige Tage ausspannen können. Das Urlaubsseminar enthält:</p>
<p>-das 2 teilige Seminar &#8220;Jagdhund in Nichtjägerhänden&#8221;</p>
<p>-3 Übernachtungen im Gutshof Cöthen</p>
<p><strong>pauschal für </strong><strong> 230,00  Euro</strong></p>
<p>Buchungen richten Sie bitte an:</p>
<p>Stefan Fügner</p>
<p>Cöthener Str.26</p>
<p>16259 Falkenberg/Mark</p>
<p>Mobil: 0178 6141856</p>
<p>Festnetz: 033458/ 64247</p>
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		</item>
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		<title>Auf Sauen in Liepe</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2011/01/06/auf-sauen-in-liepe/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichten aus dem Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Saujagd]]></category>

		<category><![CDATA[Schorfheide]]></category>

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		<description><![CDATA[

von Stefan Habermann


Die Jagd in der Schorfheide, genauer gesagt in Liepe ist mir seit dem vergangenen Frühjahr an´s Herz gewachsen.
Die Naturvielfalt aus Hochwald, Feldern und Wiesen und dazu das Bruch als teils sich selbst überlassenem und landwirtschaftlich genutzten Land ist schon eine Einmaligkeit für sich. Dazu herzliche Gastgeber und günstige Unterkünfte - was will man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:RelyOnVML /> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> <w:Word11KerningPairs /> 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<p><em>von Stefan Habermann</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Die Jagd in der Schorfheide, genauer gesagt in Liepe ist mir seit dem vergangenen Frühjahr an´s Herz gewachsen.</p>
<p>Die Naturvielfalt aus Hochwald, Feldern und Wiesen und dazu das Bruch als teils sich selbst überlassenem und landwirtschaftlich genutzten Land ist schon eine Einmaligkeit für sich. Dazu herzliche Gastgeber und günstige Unterkünfte - was will man mehr.</p>
<p>Beim letzten Mal verließen wir, meine Frau, ich sowie Kurt unser Terrorterrier und Kleo unsere DK- Jagdgebrauchshundanwärterin Liepe mit einem erlegten Dachs und einem Frischling, der sehr wohl als „Halbes Schwein auf Toast&#8221; taugen könnte.</p>
<p>„Seht zu, das ihr den Oktobermond mitbekommt&#8221; sagte Stefan zum Abschied.</p>
<p>Nun war ich zwar alleine da, aber Anblick sollte ich für Drei bis Viele haben .</p>
<p>Von Anfang: Freitag -Wir wollen um vier nachmittags raus- schaffst du das? Klar, kein Problem. War meine Antwort auf Stefan´s Frage, was sich als falsch herausstellte, A24-Stau und Polnische Mautsparer ließen mich erst eine Stunde später ankommen. Folglich nicht das Quartier beziehen, sondern gleich auf den Ansitz.</p>
<p>&#8220;Du gehst in die Seggebuchte, da ist Rotwild - vorher zeige ich dir noch die Sitze für den Frühansitz, fahr mal hinterher.&#8221;</p>
<p>Stefans Anweisung und seinem Auto folgend wurden mir drei Möglichkeiten zur freien Wahl gestellt -Du kennst dich ja schon gut aus hier- so Stefans Worte.</p>
<p>Die Terrassenkanzel an der Seggebuchte kannte ich gut, denn hier hatte ich schon mehrfach, wenn auch mit wenig Erfolg, gesessen. 17 Uhr, Kurt und ich richteten uns also häuslich ein, zum Sonnenuntergang war ja noch Zeit.</p>
<p>Acht Stücke Rehwild auf fünfhundert Meter - das fängt ja an wie beim letzten Mal, dachte ich und genoß eine Zigarette und ein Kaltgetränk, Kurt schnarchte &#8230;&#8230;.. Das Rehwild beobachtend und hin und wieder die anderen zwei offenen Seiten abglasend vergingen gute drei Stunden, dann war der Sprung und auch die Sicht weg, unmerklich hatte die Dämmerung sich mit Wolken zusammengetan und dem Vollmond den Kampf angesagt.</p>
<p>Kaltgetränk, Zigarette - Schnarchen von Unten - irgendwann wird schon Licht, das sitzen wir doch aus !</p>
<p>Irgendetwas war plötzlich anders - das Schnarchen war weg, Kurt nicht mehr unter meinem Sitzbrett, langsam kam ich aus meinem Dämmerschlaf zu mir und sah mich um. Kurt hypnotisiert die Tür und grummelt -den Laut kenne ich, da muß Wild sein. Mit aller Vorsicht schiebe ich die Luke hinter mir auf und sehe - Rehwild, Ricke mit zwei Kitzen, na toll, denke ich noch, als sich im Augenwinkel etwas bewegt eine weitere Teildrehung und ich erhasche einen Blick auf zwei schnell wechselnde, kapitale Sauen die sich zügig am Zaun des gegenüberliegenden Pumpwerkes über die Pläne bewegen - also war doch etwas hier, meine Korkenzieherstellung korrigierend warf ich einen Blick auf´s Handy, 22 Uhr, die Wutze werden wach. Brechen und lautes Quieken unter mir in der dicht bewachsenen Buchte, Waffe bereit, Glas hoch- hören ja, sehen nein, aber es sind Viele, soviel ist klar - Kurtgrummeln ! Blick nach links - 9 kleine und zwei große, schwarze Klumpen ziehen Richtung Holz - natürlich am Zaun der Pumpstation entlang - sollte ich nicht doch ? Nein, zu gefährlich ! Wieder nach rechts konzentriert ist das Brechen verklungen, schemenhaft entfernt sich eine große Rotte von sicher 15 Stücken im Troll Richtung Reheinstand von heute Nachmittag - Sch&#8230; . Grummeln, Kurt starrt , mit dem Fang auf die Fensterbank aufgelegt auf die kleine Anhöhe und richtig , aus dem Laubgehölz wechseln acht Schwarzkittel an „ Kommt auf´s Grüne, kommt schon&#8221; denke ich, während ich die Mauser vorsichtig bereit mache, da sind sie, 80, vielleicht 90 Meter bei bestem Mond brechen die Schwarzen in der Luzerne, die Kleinste der Überläuferrotte ist mein Ziel, langsam folgt ihr die Mündung, bis sie breit steht - Schuss, sie zeichnet im Feuer, nachrepetiert, Blick durchs Glas- Bühne leer, dafür brechen die Sauen mit Getöse hinter dem Sitz in die Buchte. Klar war, das ich getroffen hatte, auf dem Blatt abgekommen und ruhig aufgelegt konnte nicht wirklich etwas schief gehen.</p>
<p>Die obligatorische Zigarettenpause später baumten Kurt und ich ab zur Kontrolle, bei Mond und Taschenlampenlicht nur Ausrisse, kein Schweiß am Anschuss.</p>
<p>Der Fluchtfährte folgend erreichen wir den Durchbruch, hier sind sie also rein. „ Such verwund mein Hund&#8221; schicke ich Kurt zur freien Suche in´s Ungewisse, immer wieder sehe ich den weißen Rücken des Terriers immer größere Kreise ziehen, da verschwindet er in einem Buschgewirr aus allem was Nadeln und Dornen hat - Laut, kurzes Todverbellen, dann Gezerre, da bist du also, denke ich und nähere mich dem Gewirr, nein, bei Nacht, ohne Deckung, wenn da noch mehr drin ist, als der eine gestreckte Überläufer, nein, das machen wir morgen früh, es ist kalt genug beruhige ich mich und rufe Kurt ab. Abbruch und Aufbruch, im Auto zeigt mir die Uhr 23.50, eine gute Zeit zum nach Hause fahren.</p>
<p>Das Geröllpflaster des Weges schüttelt uns durch und wir erreichen die Stelle, wo uns Stefan am Nachmittag einen Wagen empfohlen hatte. Ein wenig runterkommen von der Aufregung tut gut, denke ich, Kurt kann sich auch nochmal lösen, warum also nicht nach dem Wagen sehen. Gesagt getan, Glas, Waffe, Hund voran geht es gemütlich im Baumschatten zur rollenden Ansitzkiste, vor mir die Wiese sieht aus wie ein Handgranaten Wurfstand, die Wutze hatten ganze Arbeit geleistet.</p>
<p>Am Ansitzwägelchen angekommen, untersuche ich den Verschluss, alles um uns herum ist ruhig, Kurt verschwindet kurz für große Jungs und ich schließe die Tür, ja, ein guter Platz für morgen Früh. Kurt! Fuß!</p>
<p>Ich wende auf der Sohle Richtung Grünland und sehe fünf fast gleich große Sauen, wie aus dem Boden gewachsen bearbeiten sie die Soden.</p>
<p>Hilft nichts, die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder, denke ich und streiche außen an der Ansitzkiste an. Im Knall bricht das geringste der Stücke zusammen - die anderen verlassen die Vorstellung Richtung Gehölz - Wow, zwei in so kurzer Zeit denke ich, das ist doch mal was.</p>
<p>Kurt verbellt anhaltend die Sau, es ist also noch Leben in ihr, Optik von der Waffe und vorsichtiges Nähern. Im Voranschlag, auf fünf Meter heran kommt sie hoch und schlägt nach dem tanzenden Hund, der sie immer wieder an den Keulen gezwickt hat, eine Wendung zu mir, Blasen, ich ziehe die Waffe an die Wange, die Kugel trifft über dem Wurf und lässt die schwarze Bache zusammenbrechen.</p>
<p>Donnerwetter, die ist nicht von schlechten Eltern, denke ich als ich die Bache drehe. Im Scheinwerferlicht meines inzwischen geholten Autos breche ich auf und versuche anschließend die Gestreckte auf die Ladefläche zu wuppen - nicht machbar. Etwa eine halbe Stunde warte ich, bis Stefan, den ich aus dem Bett klingeln musste, mir Weidmannsheil wünscht und wir zusammen die Beute verladen und in die Wildkammer verbringen, fast 90 kg zeigte die Waage an.</p>
<p>Noch kurz bei einem kühlen Blonden das Erlebte des Vorabends repetieren, die Bergungspläne für den Morgen besprechen und ab in die Falle.</p>
<p>Nach kurzer Nacht dann Treffen an der Seggebuchte, den markierten Anschuss untersuchen, nochmals die Fluchtfährte prüfen und DD Rüde Ajax zur Verlorensuche schnallen - auch er verbellt die Wutz in dem Geschlinge unter der Kanzel. Auf dem Bauch robbend berge ich die Bache, sie wird später aufgebrochen 47 kg auf die Waage bringen. Ein schöner Erfolg.</p>
<p>Am Samstagabend weist Stefan mir in einem anderen Revierteil eine offene Baumplattform zu.</p>
<p>Nach dem Aufbaumen erkenne ich rechts eine gut bevölkerte Weide, hier werden sicher keine Sauen kommen, das werden die Rinder verhindern. Ich wende mich also der linken Seite zu und warte. Dieser Ansitz ist deutlich kühler, das Wetter ist umgeschlagen, nachdem ich gute drei Stunden im Nieselregen ausgeharrt habe und sich so gar überhaupt nichts gerührt hatte, baume ich mit klammen Fingern ab um , ohne über „Los&#8221; zu gehen mein Lager in der Pension anzunehmen. Ich beschließe noch eine Frühpirsch zu unternehmen und schnarche schnell mit Kurt um die Wette.</p>
<p>Der Wecker bricht den Schlaf um Vier ab, ein kurzes Frühstück später verlasse ich um kurz vor Fünf die Pension zu Fuß um im angrenzenden Revier meine Pirsch zu beginnen.</p>
<p>Mit Kurt an der Lautlosleine unterwinde ich einen Zaun, kaum 100 Meter vom Ortsrand entfernt. Nach wenigen weiteren Schritten im Schatten der Bäume höre ich sie brechen, kaum zu glauben, die Sauen sind praktisch bis an die Gartengrenzen vorgestoßen. Dem Geräuschpegel nach zu urteilen mussten es Viele sein. Was tun ?</p>
<p>Erst einmal ein wenig abwarten, das Morgengrauen sollte doch bald einsetzen. Als dann genug „Licht&#8221; ist für das Glas wird Kurt abgelegt und ich bewege mich auf Knien in Richtung Geräuschpegel, noch gut 100 Meter, ich glase die Gegend vor mir ab und versuche die Stücke zu zählen, 40? 50?- so viele auf einem Haufen habe ich noch nicht gesehen-</p>
<p>Kriechend bewegte ich mich auf Schussentfernung, immer wieder verschieben sich die Sauen, es scheinen drei oder vier Gruppen in dieser Rotte zu sein, immer eine Art Sicherheitsabstand untereinander haltend.</p>
<p>Kleinere Rangeleien untereinander aber nicht unter anderen Gruppen, eine interessante Erfahrung. Während meiner Beobachtungen wird es immer heller, hell genug für sauberes Ansprechen, denke ich und wage den Blick durch die Optik auf der Waffe. Ja, es geht, ich folge mit der Mündung einem Sauenhaufen, der langsam nach rechts wandert beim Brechen.</p>
<p>Als ich einen Frischling sicher ansprechen kann, lasse ich fliegen, Kugelschlag - die Rotte flüchtet nach rechts in die Buchenbestände, andere Sauen preschen den Hügel hinunter nach Hinten , mehr kann ich nicht durch das Zielfernrohr erkennen, allerdings auch nicht das beschossene Stück.</p>
<p>Die übliche „Zigarette danach&#8221; später bewege ich mich an den Anschuss, nicht´s zu finden, kein Garnichts-ich werde im Tageslicht noch eine Kontrollsuche machen, beschließe ich.</p>
<p>Auch die Kontrollsuche mit Hund ergibt nichts, außer, dass wir einen Kugelriss in einer verschobenen Grassode finden, genau in Schußbahn, wie sich herausstellt - diesen Batzen hatte mir die Optik wohl weggezaubert - das ist Jagd, denke ich und bin jetzt sicher verschossen zu haben.</p>
<p>Was will man mehr, fragte ich bereits am Anfang - Anblick ohne Ende, die wunderbare Landschaft und auch noch Weidmanns Heil auf zwei Wutze gehabt. Hochzufrieden verabschiede ich mich nach Hause .</p>
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		<title>Der Schleicher: Ein 80kg-Keiler</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 04:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichten aus dem Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Jungjäger]]></category>

		<category><![CDATA[Saujagd]]></category>

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 Am Folgetag: DD Ajax und BGS Dana bewachen Alex&#8217; starken Keiler (Foto: C. Wilms) 
Es ist schon ein paar Monaten her, seit ich durch das erste Berliner Jäger-Stammtischwochenende im Oderbruch in das Revier Liepe gekommen bin. Darauf aufbauend ergab es sich in einigen Gesprächen mit Stefan und dem Revierpächter Dr. Lipps, daß für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/alexkeiler27092010.JPG" border="0" alt=" " /><br />
<i> Am Folgetag: DD Ajax und BGS Dana bewachen Alex&#8217; starken Keiler (Foto: C. Wilms) </i></p>
<p>Es ist schon ein paar Monaten her, seit ich durch das erste Berliner Jäger-Stammtischwochenende im Oderbruch in das Revier Liepe gekommen bin. Darauf aufbauend ergab es sich in einigen Gesprächen mit Stefan und dem Revierpächter Dr. Lipps, daß für mich und einen Jagdfreund eine attraktive Jagdmöglichkeit im Revier Liepe heraussprang. Hatten wir doch per 31.03. unsere bisherige Jagdmöglichkeit am Stadtrand von Berlin durch einen Pächterwechsel verloren.<br />
Nach den ersten Ansitzen stellte sich schnell heraus, daß das Revier im Oderbruch eine mir bisher unbekannte Artenvielfalt in einer überaus reizvollen Landschaft bot.<br />
Nach vielen anfänglich glücklosen, aber dennoch schönen Ansitzabenden hatten wir beschlossen, den Septembermond auszunutzen, um endlich auch einmal Beute zu machen.</p>
<p>Gesagt – getan, wir fuhren am Dienstag und Mittwoch dieser Woche jeweils nach Feierabend ins Revier um dann jeweils gegen 19.30 anzusitzen. Mein Ziel sollte in den beiden Tagen die „Seegebuchte“ werden. Die Kanzel liegt in einer hügeligen Endmoränenlandschaft am Rande des angrenzenden Forstes. Man hat einen weiten Blick über die umliegenden Felder. Direkt zu den Füßen der Kanzel befindet sich ein kleiner Tümpel. Eigentlich handelt es sich eher um eine riesige Pfütze, die durch die Beseitigung ehemals vorhandener Entwässerungsgräben entstanden ist. Diese Senke gliedert sich wie ein Spiegelei in zwei Zonen. Der innen liegende, mit dichtem Schilf bewachsene Teich wird umgeben von einem etwas flacheren, aber immer noch hüfthohen grünen Randbereich mit einigen weinigen Hecken. Zum Rand der Senke wird der Bewuchs etwas flacher und geht dann nach einer abschließenden Kante aus Brombeeren in die angrenzenden Felder über.</p>
<p>Am Dienstag hörte ich schon kurz nach dem Aufbaumen, wie eine einzelne Sau im Schilf langsam erwachte und unter dem Geräusch der brechenden Stengel einige Kreise im Schilf zog. Nebel hatte sich breit gemacht, und so konnte ich nur hören, wie die Sau aus dem Schilf austrat und durch das hohe Gras bis in meinen Windschatten schlich. Dort wurde er still, blies einmal kurz und verließ mit einem tiefen Grunzen die Bühne. Die Stimmlage und das trotz meiner Witterung recht gemächliche wegziehen ließ mich auf einen älteren und erfahrenen Keiler schließen. Er wußte vermutlich, daß er im dichten Nebel nichts zu befürchten hatte. Nach einer halben Stunde verließ eine weitere einzelne Sau auf dem gleichen Weg ebenfalls das Schilf. Diese hatte vermutlich auf der anderen Seite des Teiches den Tag verbracht und entschloß sich nach einiger Zeit im Schilf dazu, auch auf die Reise für diese Nacht aufzubrechen.</p>
<p>Am Mittwoch zur gleichen Zeit war ich wieder auf dem Weg zur Seegebuchte. Ich stellte das Auto rund hundertfünfzig Meter weiter am Feldrand ab pirschte mich langsam Richtung Kanzel. Leider stand der schwach säuselnde Wind nicht gut und ich hörte, wie eine einzelne Sau aus dem Randbereich der Senke wieder in das Schilf zog. Das mußte er gewesen sein. Sehen konnte ich ihn nicht, da man nur von oben aus der Kanzel in die Senke einsehen kann. Gut, leise weiter auf die Kanzel und dort erst einmal eingerichtet. Diesmal zog kein Nebel auf und ich hatte gute Sicht. Der „Schleicher“ hatte sich nicht groß durch meine Anwesenheit verunsichern lassen. Er zog weiterhin gut hörbar im Schilf hin und her. Irgendwann machte er sich wieder auf den gleichen Weg an der Kanzel vorbei aus dem Staub. Diesmal schlich er sich aber am für mich nicht einsehbaren Rand der Senke direkt unter dem Sitz vorbei und war verschwunden. Ich sah ihn auf der anderen Seite auch nicht mehr auftauchen. Er hatte also einen Geheimausgang. Die Sache fing an mir zu gefallen. Ich habe schon oft beobachten können, wie einzelne Keiler einen festen Tagesablauf haben. Sie gehen oft die gleichen Wege, zu immer denselben Zeiten, so daß man beinahe die Uhr nach Ihnen stellen kann. Der „Schleicher“ schien ein Vertreter dieser Art zu sein.</p>
<p>Im Verlaufe des Abends hatte ich dann auf jeweils große Entfernungen noch drei weitere Rotten vor und einen Rotspießer, der gemütlich einmal im Kreis um die Senke zog.</p>
<p>Da die Ansitze vom Dienstag und Mittwoch mir noch in den Knochen steckten, war ich nicht sicher, ob wir den Donnerstag auch noch einmal ins Revier fahren sollten. Immerhin waren wir nach der guten Stunde Rückfahrt in den vergangenen Tagen sehr spät ins Bett gekommen und der Wecker klingelte erbarmungslos um sechs Uhr in der Früh. Ich besprach mich mit meinem Jagdfreund und wir stellten fest, daß Der Donnerstag wohl vorerst die letzte Möglichkeit wäre, den Septembermond mitzunehmen. Ab Freitag war schlechteres Wetter angekündigt und der abnehmende Mond spielte uns auch entgegen.</p>
<p>So packten wir, getrieben von den Ereignissen der letzten beiden Tage die Sachen und fuhren gestern noch einmal in den Oderbruch. Wir trafen Stefan in Liepe und beratschlagten die Taktik für den Abend. Für mich gab es nur ein Ziel. Das War die Seegebuchte. Mich zog es zu meinem neu gewonnenen Freund. Die Jagd auf diese Einzelgänger ist für mich die schönste und interessanteste Art auf Sauen zu waidwerken.</p>
<p>Stefan fuhr mich zur Kanzel und ich baumte auf. Nach kurzer Zeit des Einrichtens glaste ich die Umgebung ab und erspähte auf dem frisch gemähten Luzernenacker einen Fuchs. Die Entfernung paßte und so nahm ich meine neue Howa 1500, die seit den zwei Wochen in meinem Besitz nur auf dem Stand zum Einsatz gekommen war und legte an. Das Absehen suchte den Weg auf den Fuchs und als dieses auf seinem Latz zum stehen kam&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..NEIN! ich war aus einem anderen Grund hier. Ich wußte, daß mein Freund noch unten im Schilf schlief und die .30-06 blieb im Lauf.</p>
<p>Gut so! Kurze Zeit später brachen die ersten Schilfstengel und ich wußte „Er“ war wach. Er zog wie gewohnt seine kleinen Kreise im Schilf, sondierte die Lage und holte sich Wind aus allen Richtungen. Diesmal aber stand der Wind nur für mich günstig. Die Minuten vergingen. Immer wieder machte er kurze Pausen, dann brachen wieder Schilfstengel, dann wieder Minuten der Stille. Schließlich hörte ich wie er aus dem Schilf schon in das hohe Gras gewechselt hatte. Er schlich durch das Gras und ich konnte kurz seinen Rücken und das Haupt sehen. Er zog langsam und sehr gemütlich Stück für Stück an der Kanzel vorbei und ich mußte mir etwas überlegen. Auf der Seite, zu der her zog hatte die Kanzel kein Fenster sondern nur die Tür. Diese bot aber eine schlechte Auflage. Ein Glück, daß die Seegebuchte als eine der Luxuskanzeln im Revier mit einem Balkon ausgestattet ist. Ich Griff die Waffe, öffnete leise die Tür und trat auf den Vorbau hinaus. Fernglas hoch und siehe da, er stand unter einem kleine Bäumchen nur noch wenige Meter vom Übergang der Senke zu den Feldern. Das Gras unter dem Bäumchen war niedrig, so daß ich ihn gut sehen konnte. Das Gewehr schnell am Leiterholm angestrichen und warten bis er sich passend stellt. Er tat mir den gefallen und stellte sich unter dem kleinen Bäumchen breit. Langsam erhöhte ich den Druck auf den Abzug und im Knall brach der „Schleicher“ zusammen. Ich repetierte und blieb noch einige Zeit auf der Sau. Eine Nachsuche im dichten Schilf wo er zuhause war, wollte ich nicht riskieren. Aber er schlägelte nur noch kurz und dann war Stille. Es war wieder diese ganz besondere Stille, die ich in den vergangenen Monaten so vermißt hatte. Ich saß noch einige Minuten draußen auf dem Balkon der Kanzel und dachte über das Geschehene nach. Es war wieder alles so friedlich. Ich rief Stefan an und erzählte ihm, daß ich eine Sau geschossen habe, die liegt und er könne mich, wenn bei Ihm nichts mehr los ist abholen kommen. Es war erst 20.30 Uhr als ich Stefans Geländewagen über den Luzernenacker kommen sah. Ich packte meine Sachen und baumte ab. Wir gingen vom Feldrand durch die Brombeeren zu dem kleinen Bäumchen und da lag meine Sau. Daß einen Bergung alleine hier kaum möglich war hatte ich schon geahnt. Wir zogen die Beute zu zweit an die Feldkante und ich brach die Sau schnell auf. Schnell eingeladen und auf dem Weg zur Wildkammer auf dem Lieper Vorwerk funkte ich noch schnell meinen Jagdfreund an, daß er nachkommen sollte. Auf dem Vorwerk mußte die Sau erst mal an die Waage. Wir stellten 80 Kilo fest und nach dem ersten Schnaps wanderte das Schweinchen in die Kühlung. Meine Jagdfreund war inzwischen auch schon angekommen und nach einem letzten Bierchen (ich war ja am Vortag gefahren und hatte für den Rückweg nach Berlin eine Chauffeur) machten wir uns auf die Rückreise.</p>
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		<title>Jungjägerseminar &#8220;Blattjagd&#8221; in Liepe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Blattzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Bockjagd]]></category>

		<category><![CDATA[Jungjäger]]></category>

		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

		<category><![CDATA[Strecke]]></category>

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 Das Ergebnis eines erfolgreichen Wochenendes: strahlende Jungjäger mit ihren Rehböcken (Foto: Dr. W. Lipps) 
Wie macht man als Jungjäger die ersten Schritte, vor allem ohne jagdliche Kontakte oder Zugang zu einem Revier?
Die Frage stellen sich wohl viele Jungjäger nach Bestehen der Jägerprüfung. Der Jagdschein ist gelöst, mit dem Kauf einer geeigneten Waffe wurde bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/wolfi-0287.JPG" border="0" alt=" " /><br />
<em> Das Ergebnis eines erfolgreichen Wochenendes: strahlende Jungjäger mit ihren Rehböcken (Foto: Dr. W. Lipps) </em></p>
<p>Wie macht man als Jungjäger die ersten Schritte, vor allem ohne jagdliche Kontakte oder Zugang zu einem Revier?</p>
<p>Die Frage stellen sich wohl viele Jungjäger nach Bestehen der Jägerprüfung. Der Jagdschein ist gelöst, mit dem Kauf einer geeigneten Waffe wurde bereits geliebäugelt, aber eine Jagdmöglichkeit ist noch nicht in Sicht. Dies trifft vor allem für Jungjäger zu, die sich nicht schon im jugendlichen Alter für die Jagd begeistern oder keine Jäger in der Familie und im Bekanntenkreis haben.</p>
<p>Ohne Erfahrung kann es sehr schwierig sein, einen Begehungsschein oder eine Jagdeinladung zu ergattern. Daher finden sich sowohl im Internet als auch in den einschlägigen Jagdzeitschriften die immer gleichen Tipps. Diese reichen von freiwilliger Übernahme von Arbeiten im Revier, Übernahme der Raubwildbejagung (sogar die Spezialisierung auf Krähenjagd wird empfohlen) bis hin zur Empfehlung, sich einen gut ausgebildeten Jagdhund zuzulegen oder das Jagdhornblasen zu erlernen, um so die Chance auf eine Teilnahme bei Gesellschaftsjagden zu erhöhen.</p>
<p>Dies sind sicher alles gut gemeinte Vorschläge, aber nicht jeder will oder kann diesen Weg gehen. Wie soll man sich ohne Revierzugang zum Spezialisten machen oder einen Hund ausbilden?</p>
<p>Wir wollten einen anderen Weg gehen. Mit einem erfahrenen Profi die ersten Schritte zu machen, war unser Ziel, um die Themen Waffe und Ausrüstung näher zu beleuchten und auf den Prüfstand zu stellen.</p>
<p>Wir sind vier Jungjäger, die zusammen im Mai 2010 die Jägerprüfung absolviert haben und direkt im Anschluss beschlossen, „mal zusammen zu jagen&#8221;.</p>
<p>Gesagt, getan!</p>
<p>Nach Internetrecherche stießen wir auf den „Lehrprinzen&#8221;. Nach ein paar Telefonaten mit Stefan Fügner wurden sofort zwei Jagd-Wochenenden gebucht und wir konnten noch einen weiteren Jungjäger als Teilnehmer dazu gewinnen. Zu fünft sollten wir also unseren ersten Jagden beginnen.</p>
<p>Die Vorbereitung erwies sich als unkompliziert. Die Zimmerreservierung und Auswahl erfolgte durch den „Lehrprinz eV&#8221;, Waffen und  Ferngläser konnten geliehen werden. Gerade letzteres erwies sich als hilfreich, da so keine hektischen Spontankäufe bei diesem wichtigen Thema getätigt werden mussten. Auch die Beköstigung für das gesamte Wochenende war organisiert. Da unser Team beruflich sehr eingespannt ist, trug dieses „Rundum-Sorglos-Paket&#8221; bereits im Vorfeld dazu bei, das Wochenende entspannt anzugehen. Das vorhandene „Angebot&#8221; wurde schnell und unkompliziert auf unsere terminlichen Erfordernisse angepasst. Eigentlich ist es geplant, das Seminar in einer kompletten Woche durchzuführen.</p>
<p>Das Rahmenprogramm war hervorragend organisiert und begann am Donnerstag mit einem Kaffeetrinken auf dem Lieper Vorwerk mit dem Jagdleiter Stefan Fügner und dem Pächterehepaar Dr. Wolfgang und Astrid Lipps. Nach Klärung der Formalitäten erfolgte die Einweisung in das Revier. Danach wurden die zur Verfügung gestellten Waffen vorgestellt und es fand ein Probeschießen statt.</p>
<p>Nach einem gemeinsamen Abendessen bei hervorragendem Wetter auf der Terrasse des Lieper Vorwerks ging es zum ersten Ansitz.</p>
<p><img src="http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/wolfi0249.JPG" border="0" alt="Abendessen auf dem Liepervorwerk" /><br />
<em> Abendessen auf dem Lieper Vorwerk (Foto: Dr. W. Lipps) </em></p>
<p>Schon bei diesem ersten Ansitz wurde der Wildreichtum in diesem Jagdrevier deutlich.  Ob ansitzen in den Oderwiesen oder am Waldrand Ricken, Kitze, Hasen, Füchse und natürlich Böcke konnten immer erblickt werden. Wir waren verteilt auf verschiedene Ansitze des umfangreichen Reviers und jeder hatte Anblick. Mehrere hätten sogar Gelegenheit gehabt, doch die Aufregung war noch zu groß ob der Vielfalt, die sich bot.</p>
<p>Die Jagdgöttin Diana war uns hold und bereits am Abend des zweiten Jagdtages konnten drei Böcke zur Strecke gebracht werden. Bock vier komplettierte unser Jagdglück am folgenden Tag und wurde ebenso konsequent „totgetrunken&#8221; wie die ersten Abschüsse. </p>
<p><img src="http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/ricki-2213.JPG" border="0" alt=" " /><br />
<em> Die Strecke des Wochenendes hängt nun in der Kühlkammer (Foto: M. Rickmann) </em></p>
<p>Morgen-, Mittag- und Abendansitz hatten sich also gelohnt und auch in puncto Zerwirken wurden unsere Kenntnisse erweitert. Wir wechselten Ansitzstandorte, -kanzeln und -leitern und hin und wieder auch das Wetter. Von schwül und warm bis Regen war alles dabei. Nach jedem Ansitz gab es etwas Neues zu berichten.</p>
<p>Doch nicht nur das Jagen war ein voller Erfolg, auch die Verpflegung sucht ihres Gleichen. Perfektes Frühstück, vorzügliches Mittag- und Abendessen sowie ein leckeres „Nachtmahl&#8221; in Form eines Süppchens hielten Leib und Seele der Jagdgesellschaft zusammen.</p>
<p>Die vier Jagdtage auf dem Lieper Vorwerk waren für uns ein voller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis. Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung im November, wenn die Saujagd ruft.</p>
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		<item>
		<title>Zur sommerlichen Saujagd in Liepe</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2010/08/05/zur-saujagd-in-liepe/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 15:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichten aus dem Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Jagdveranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Saujagd]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[
 &#8220;Auf gehts!&#8221; (Foto: J. Lehmann)

 Fahrerwechsel (Foto: J. Lehmann)

 &#8230;.. und abladen. (Foto: J. Lehmann)

 &#8230;..Fachsimpeleien und Jägerlatein ist Zeit. (Foto: J. Lehmann)

 Eine Ricke in der Morgendämmerung (Foto: J. Lehmann)
Morgens gehen wir in den Oderbruch, leider nur mit mäßigem Erfolg. Wir haben zwar alle Anblick, aber Sauen oder Rehböcke lassen sich nicht blicken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 066.jpg' border="0" alt=" "Auf gehts!" /><br />
<i> Hochsommer im Oderbruch: Familie Adebar (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p>Wir suchen und suchen, aber es bleibt dabei: das einzige Zeitfenster für ein verlängertes Jagdwochenende ist Anfang Juli statt Anfang August und so wird aus der geplanten Blattjagd eine Saujagd. &#8220;Kein Problem&#8221;, meint Stefan, „wir haben viele Überläufer im Roggen und im Hafer&#8221;. Außerdem, ein paar Kilo Wildschwein küchenfertig eingeschweißt und eingefroren wären für den geplanten Verkauf über das Internet oder in Berlin auch nicht so schlecht.</p>
<p>Zunächst aber machen wir uns Freitag früh nach einem ordentlichen Frühstück an die Arbeit. Mit einem Porsche Trecker aus Dr. Lipps Sammlung machen wir uns auf, um gefälltes Stangenholz aufzuladen und zum Vorwerk zu transportieren. Stefan will daraus neue Hochsitze bauen und eventuell auch verkaufen.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 022.jpg' border="0" alt=" "Auf gehts!" /><br />
<i> &#8220;Auf gehts!&#8221; (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 025.jpg' border="0" alt=" "Der Trecker wird gestartet" /><br />
<i> Der Trecker wird gestartet (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 029.jpg' border="0" alt=" "Fahrerwechsel" /><br />
<i> Fahrerwechsel (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 032.jpg' border="0" alt=" "Schwer beladen geht es durch den Wald" /><br />
<i> Schwer beladen geht es durch den Wald (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 038.jpg' border="0" alt=" "..... und abladen. " /><br />
<i> &#8230;.. und abladen. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 059.jpg' border="0" alt=" "Aber auch für Beobachtungen ....." /><br />
<i> Aber auch für Beobachtungen, &#8230;.. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 061.jpg' border="0" alt=" " .....und Fachsimpeleien und Jägerlatein ist Zeit." /><br />
<i> &#8230;..Fachsimpeleien und Jägerlatein ist Zeit. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 062.jpg' border="0" alt=" "Ein DD auf Abwegen?" /><br />
<i> Ein DD auf Abwegen? (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p>Abends gehen wir dann auf Ansitz. Noch auf dem Weg zur Kanzel erspähe ich zahlreiche Ricken mit ihren Kitzen und etliche Jungfüchse. Auch die Sauen sind gut zu hören, ein Gegrunze wie im Schweinestall, keine 50m entfernt. Nur zu sehen bekomme ich sie nicht, zu dicht ist das Unterholz und das Gras.</p>
<p>Pit hat mehr Jagdglück: In der Dämmerung läuft ein einzelner Überläuferkeiler direkt auf seine Ansitzleiter zu und er kommt zum Schuss. Wir bergen das Stück und brechen es am Lieper Vorwerk auf.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 053.jpg' border="0" alt=" "Eine Ricke in der Morgendämmerung" /><br />
<i> Eine Ricke in der Morgendämmerung (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p>Morgens gehen wir in den Oderbruch, leider nur mit mäßigem Erfolg. Wir haben zwar alle Anblick, aber Sauen oder Rehböcke lassen sich nicht blicken. Tagsüber besichtigen Pit und ich das Kloster Chorin aus dem 13. Jahrhundert. Die alten, gepflasterten Waldwege auf denen unser Trecker gestern entlang geholpert ist, wurde von den Choriner Mönchen angelegt.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 072.jpg' border="0" alt=" "Kloster Chorin" /><br />
<i> Kloster Chorin (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p>Am Abend suchen wir uns einige Kanzeln rund um eine Suhle am Haferfeld. Die milchreifen Haferkörner sollten die Sauen anziehen, so unsere Spekulation. Pit hat Pech: zwei Kanzeln werden mittlerweile von Wespen bewohnt und so muss er mehrmals umziehen. Ricken, Kitze und Füchse sehen wir wieder reichlich, auch einen weit entfernten Rehbock, nur die Sauen, die sehen wir erst auf dem Rückweg. Keine 50m vor uns lungern sie im Hafer herum und sind genauso überrascht von uns wie wir von ihnen. Pits erste Kanzel wäre ideal gewesen, aber wer will schon neben einem Wespennest ansitzen?</p>
<p>Am Sonntag früh ziehen wir ohne Stefan los. Ich setze mich auf die Ansitzleiter, wo Pit seinen Keiler erlegt hat. Noch während ich mein Sitzpolster zurechtrücke läuft eine einzelne Sau den Weg hoch und biegt in den Roggen ab, der dort allerdings nur kniehoch ist. In meinem Kopf läuft die Checkliste durch: einzelnes Stück, keine Frischlinge, also keine führende Bache, vermutlich ein mittlerweile aus der Rotte vertriebener Überläuferkeiler, steht breit, Roggen nicht zu hoch. Ich habe noch maximal drei Sekunden bevor die Sau im hohen Roggen verschwindet. Nicht zu weit vorne denke ich noch und trage den Schuss an. Noch bevor ich nach repetieren kann ist der Überläufer im hohen Roggen verschwunden. 20m konnte ich seinen Rücken zwischen den Halmen noch erspähen, dann sehe und höre ich nichts mehr.</p>
<p>Zweifel kommen hoch, habe ich gefehlt? Geht das auf 90m überhaupt? Oder einfach nur angeschweißt? Mein Telefon vibriert. Ich solle auf keinen Fall runtergehen und nachsuchen, simst Pit, ein angeschweißter Keiler sei sehr gefährlich. Und so funke ich Stefan an, damit wir mit Ajax, seinem Deutsch Drahthaar, nachsuchen.</p>
<p>Noch von der Ansitzleiter weise ich Stefan zum Anschuss ein, dann steige ich ab. An der Anschussstelle zeigt sich hellroter Schweiß. Ich entferne mein Zielfernrohr und entsichere, Stefan geht mit Ajax voran. Die Sicht im Roggen beträgt keine 5m. 60m weiter liegt die Sau im Roggen, wie vermutet, ein sauberer Blattschuss. Gemeinsam schleifen wir den Keiler zum Weg, dort breche ich auf. Auf dem Lieper Vorwerk treffen wir Dr. Lipps und lassen ein herrliches Jagdwochenende mit Kaffee und einem „Horrido&#8221; ausklingen.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 077.jpg' border="0" alt=" "DD Ajax am erlegten Keiler " /><br />
<i> DD Ajax am erlegten Keiler (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 075.jpg' border="0" alt=" "Ein erfolgreiches Wochenende..... " /><br />
<i> Ein erfolgreiches Wochenende&#8230;.. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 047.jpg' border="0" alt=" "im Sommer" /><br />
<i> &#8230;.. im Sommer &#8230;. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/2010-07-10_Saujagd_Liepe_ 042.jpg' border="0" alt=" "..... auf dem Lieper Vorwerk. " /><br />
<i> &#8230;.. auf dem Lieper Vorwerk. (Foto: J. Lehmann)</i></p>
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		<title>Als Jungjäger zur Jagd im Oderbruch</title>
		<link>http://www.lehrprinz.eu/2010/05/11/als-jungjager-zur-jagd-im-oderbruch/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 09:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Lehrrevier]]></category>

		<category><![CDATA[Oderbruch]]></category>

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 Oder-Havel-Kanal an einem kühlen Oktober-Morgen (Foto: J. Lehmann)
„Lade gleich hier durch, die Repetierer sind viel zu laut&#8221; flüstert Stefan mir leise zu während wir uns auf den Weg zum Hochsitz machen. Brav schiebe ich das Magazin rein, lade durch, prüfe die Sicherung und schultere meine Sauer wieder.
Es ist Ende Oktober, im Oderbruch nördlich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/LehmannV.JPG' border="0" alt="Oder-Havel-Kanal" /><br />
<i> Oder-Havel-Kanal an einem kühlen Oktober-Morgen (Foto: J. Lehmann)</i></p>
<p>„Lade gleich hier durch, die Repetierer sind viel zu laut&#8221; flüstert Stefan mir leise zu während wir uns auf den Weg zum Hochsitz machen. Brav schiebe ich das Magazin rein, lade durch, prüfe die Sicherung und schultere meine Sauer wieder.</p>
<p>Es ist Ende Oktober, im Oderbruch nördlich von Berlin ist es morgens schon ziemlich frisch und die Dämmerung bricht heran. Sonderlich früh sind wir nicht losgekommen. Das ist auch ganz gut so, denn die Fahrt von München nach Brandenburg am Abend zuvor war lang und anstrengend und die Nacht entsprechend kurz.</p>
<p>Leise machen Stefan, sein Deutsch Drahthaar Ajax und ich uns auf den Weg. Es wird ein wunderschöner Morgen, wir unterhalten uns leise. Der Anblick bleibt überschaubar: ein paar Reiher, ein Rehbock in 200m Entfernung und viele Kühe. Stefan ist etwas enttäuscht, die Wochen zuvor war hier deutlich mehr los. Ich genieße die Ruhe, die Natur, die frische Luft, die Jagdgeschichten und bin zufrieden. Genau so hatte ich mir die Jagd vorgestellt. Abschalten und trotzdem wachsam sein. Jederzeit könnte ja ein prächtiger Hirsch um die Ecke schauen&#8230;</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/LehmannI.JPG' border="0" alt="Morgendliche Pirsch" /><br />
<i> Stefan Fügner und der Deutsch Drahthaar Ajax (Foto: J. Lehmann) </i></p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/LehmannIII.JPG' border="0" alt="Morgendliche Pirsch" /><br />
<i> Morgendliche Pirsch mit Stefan Fügner (Foto: J. Lehmann) </i></p>
<p>Auf dem Rückweg zum Landhof Liepe machen wir noch einen Schlenker durch das Revier. Zumindest durch den Teil des Reviers, der überhaupt befahrbar ist. Das Naturschutzgebiet Oderbruch liegt nur wenige Meter oberhalb des Wasserspiegels und ist entsprechend morastig. Und jetzt bietet sich auch der Anblick, von dem Stefan mir vorgeschwärmt hat. Wir halten an, schließen leise die Türen und pirschen ein Sprung Rehe an. Noch 300m. Die Rehe schauen kurz hoch, wir bleiben regungslos stehen. Sie äsen weiter. Noch 150m. Stefan piekst seinen Schießstock in den Boden. Ich lege an. Und überlege. Mein erster Schuß auf ein lebendes Stück, stehend angestrichen, aufgeregt, eine noch wenig vertraute Waffe. Nein, das ist mir zu unsicher. Wir versuchen näher heran zu kommen, da springen die Rehe ab. Wir fahren zurück zum Landhof Liepe und genießen ein gemütliches Frühstück.</p>
<p>Nachmittags wollen wir die jagdlichen Anlagen meines ungarischen Vorstehhundes Gero prüfen und nehmen ein paar aufgetaute Enten und unsere Flinten mit. Wir sehen zwar einige Enten am Kanal, aber zum Apportieren nehmen wir die mitgebrachten Enten aus Stefans Tiefkühltruhe. Ajax macht es vor, Gero macht es nach, das Apportieren klappt prima. Auch erweist sich unser Hund als schussfest, jedenfalls machen ihm die Schrotschüsse aufs Wasser beim Apportieren nichts aus. Später üben wir noch das Fährtenlegen und die Fährtenarbeit und wir sind sicher, mit der nötigen Übung könnte Gero mal ein brauchbarer Jagdhund werden.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/LehmannVI.JPG' border="0" alt="Magyar Viszla Gero" /><br />
<i> Gero (Foto: J. Lehmann )</i></p>
<p>Abends gehen Stefan und ich wieder gemeinsam zum Ansitz. Wir sehen viele Rehe, aber leider stehen sie teils spitz, teils hintereinander, teils zu weit. Ein Hase läuft direkt um unseren Bauwagen herum und Stefan erlegt seinen ersten Oderbruchhasen. Natürlich versäumt er nicht, mir die Vorteile seiner kombinierten Kipplaufwaffe, einer Krieghoff Bockbüchsflinte, zu erklären. Leise zu laden und alles Nützliche dabei!</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir früh auf den Beinen. „Siehst du die Ricke und das Kitz?&#8221; fragt Stefan leise auf dem Hochsitz. „Das nenne ich Populationsdruck&#8221;. Tatsächlich sehen die beiden Rehe so aus, als wollten sie sich im Gebüsch zum Verdauen niedertun. Aber offenbar hält sie irgendetwas davon ob. Der Wind steht zwar nicht optimal, aber unsere Witterung ist es nicht. „Da sind überall Sauen drin, die Rehe wissen gar nicht mehr wohin&#8221;.</p>
<p>Wenig Beunruhigung durch Spaziergänger, gute Äsung und wenig Jagddruck schafft mit der Zeit einen entsprechenden Wildbestand. Keine Frage, der Bevölkerungsrückgang der ostdeutschen Flächenstaaten bewirkt jagdlich günstige Bedingungen. Leider sind nur wenige da, die dies nutzen könnten. Die ostdeutschen Jäger werden älter, es fehlen Pächter mit der nötigen Zeit und dem nötigen Geld um aus den Revieren etwas zu machen. Insofern hat Stefan hier nicht nur jagdlich optimale Bedingungen gefunden. Die beiden Reviere, um die er sich kümmert, hat der Berliner Rechtsanwalt Dr. Lipps gepachtet. Eine Verbindung, die für beide Seiten Vorteile hat. Stefan ist vor Ort und kann sich um das Revier kümmern und Dr. Lipps weiß sein Revier in guten Händen.</p>
<p>Leider sehen wir an dem Morgen die Ricke, auf die Stefan es abgesehen hatte, nur von Ferne. Ich präge mir ihr Aussehen durchs Fernglas ein und setze mich abends wieder hin. Und pünktlich zur Dämmerung erscheint sie wieder. Alleine. Also nicht das Muttertier mit Kitz vom Morgen. Vorsichtig schiebe ich den Lauf über die Brüstung. Die Merkmale sind eindeutig, die Ricke steht breit. Ich entsichere und steche ein. Der Schuß bricht. Die Ricke verhofft, schaut auf, und geht gemütlich ein paar Schritte weiter. Gefehlt? Ich repetiere nach. Der zweite Schuß sitzt, die Ricke bricht sofort zusammen. Ein Leberschuß, wie sich später herausstellt. Keine Meisterleistung, aber das Stück liegt, ist nicht flüchtig und das Wildbret ist nicht entwertet.</p>
<p><img src='http://www.claudia-schroeder.eu/blog/wp-content/LehmannVII.JPG' border="0" alt="Jungjäger Jan Lehmann " /><br />
<i> Jungjäger Jan Lehmann </i></p>
<p>Stefan hat die Schüsse gehört und kommt mit dem Auto vorbei. Wir verladen das Stück und bringen es zur Wildkammer wo ich es aufbreche und untersuche. Das habe ich zwar schon öfters getan, aber Anleitung durch einen erfahrenen „Lehrprinzen&#8221; ist hilfreich. Natürlich stoßen wir auf mein erstes Stück mit einem Jägermeister an. Auch Dr. Lipps ist mittlerweile in Liepe eingetroffen und wünscht mir „Weidmannsheil&#8221;.</p>
<p>Am nächsten Morgen ziehe ich ohne Stefan los und nehme meinen Hund mit. Mal schauen, wie er die Stunden auf dem Ansitz ausharrt. Ich warte auf die Rehe, die Stefan hier neulich beim Vorbeifahren gesehen hat. Die Zeit verrinnt und mein Hund wird langsam unruhiger. Gerade als ich ans Aufbrechen denke, taucht ein Fuchs auf. Ich prüfe den Wind, er hat etwas gedreht und kommt nun ungünstig von schräg hinten. Wenn der Fuchs weiter quert, könnte er Witterung aufnehmen. Trotzdem warte ich zunächst ab. Als er auf gut hundert Meter herangekommen ist, trage ich meinen Schuß an und erlege meinen ersten Fuchs.</p>
<p>Abends ist es Vollmond und wir gehen durch den Ort in den hinteren Teil des Reviers. Auf der Weide am Steilhang haben wir tags schon jede Menge umgegrabene Grassoden gesehen, das Werk zahlreicher Wildschweine. Wir pirschen leise die Straße hoch, aber das Gatter zur Weide ist zu, das Vieh steht drauf und wir brechen ab. Auch der Versuch, uns an den Schilfgürtel am Oderbruch heranzupirschen, scheitert. Der Raureif auf den Grashalmen ist gefroren und bei jedem Schritt knirscht es vernehmbar. So kommen wir nicht an die Wildschweine heran.</p>
<p>In der Gaststätte treffen wir Dr. Lipps und seinen Jagdgast. Sie haben am Einstand am Oderbruch drei Wildschweine erlegt. Stefan und ich hatten dort tags zuvor gekirrt. Dr. Lipps meint, wir sollten doch unbedingt noch mal los, im hinteren Teil wären sie nicht gewesen, hätten aber die Schweine gehört. Es könne ja nicht angehen, dass ein so weit gereister Gast wegen eines geschlossenen Weidegatters um seine erste Sau gebracht würde.</p>
<p>Vom Hochsitz aus am Einstand jagen zu dürfen sei eine besondere Angelegenheit, sagt Stefan, da wäre selbst er noch nicht gewesen. Das verpflichtet und wir ziehen noch einmal los. Schon beim Anpirschen hören wir das Gegrunze der Sauen und das Jagdfieber steigt. Nur zu sehen bekommen wir sie leider nicht. Müde und klamm falle ich Stunden später ins Bett. Drei lange Jagdtage mit kurzen Nächten gehen zu Ende. Mit einem erfahrenen Jäger an der Seite konnte ich meine ersten jagdlichen Schritte unternehmen, weitere werden folgen, da bin ich sicher. Danke Stefan, bis zum nächsten Mal!</p>
<p>Jan Lehmann</p>
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