Archiv für die Kategorie 'Seminarankündigung'

Mrz 08 2010

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Vom Jungjäger zum Jagdpächter

Der Gesetzgeber hat nicht ohne Grund vorgeschrieben, dass der Jäger erst nach Ablauf einer  dreijährigen Jungjägerzeit jagdpachtfähig ist:

Möchte man gerne ein Revier pachten, bedarf es nicht nur der praktischen Jagderfahrung, sondern auch zahlreicher zusätzlicher Kenntnisse. Weder das eine, noch das andere kann im Rahmen des Jägerlehrgangs bis zur Jägerprüfung im erforderlichen Umfang vermittelt werden.

Wie allerdings der Jungjäger die Zeit zwischen Jägerprüfung und Jagdpachtfähigkeit ausfüllt, um Jagderfahrung und erforderliche Kenntnisse zu erwerben, ist dem Gesetz nicht zu entnehmen:

Begehungsschein oder Pirschbezirk, das regelmäßige Begleiten erfahrener Jäger sind als Zwischenlösung denkbar. Zweckdienliche Informationen über die Aufgaben eines Jagdpächters lassen sich in den einschlägigen Fachzeitschriften zusammensuchen.

Aber welche Kenntnisse sind denn erforderlich und wichtig?  Das Institution des „Lehrprinzen” ist nicht mehr allerorts gegeben. Die Bedürfnisse von Jagdpächter und dem Jungjäger als Begehungsscheininhaber können deutlich voneinander abweichen. Selten sind beide Seiten sensibilisiert: Der eine weiß eigentlich nicht genau, was er braucht; der andere nicht, was und welche Erfahrung er weitergeben kann.

Es ist Glücksache, ob der Jungjäger bis zur Pachtfähigkeit relevante und notwendige Kenntnisse und erforderliche Jagderfahrung sammeln kann.

Der Jagdverein „Lehrprinz e.V.” und das „Insitut für Jagd, Umwelt und Naturschutz” (JUN.I) bieten im Jagdjahr 2010/2011 erstmals und einzigartig ein Jungjägerpaket an, das sich daran orientiert, was man zusätzlich als zukünftiger Jagdpächter wissen und können sollte, will und/oder muss.

Jagdgelegenheit, Anleitung, Fortbildung, Gesellschaftsjagden

Jagdgelegenheit:

Das Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz (JUNI.I) hat seinen Sitz inmitten des Jagdreviers Liepe in Brandenburg, ca. 60 km nordöstlich von Berlin.

Das fast 1.000 ha große Revier dient dem Jagdverein Lehrprinz e.V. als Lehrrevier und grenzt direkt an die ausgedehnten Wälder des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Damit liegt es in einem jagdlich einzigartigen Gebiet Deutschlands.

Rotwild, Rehwild, Schwarzwild, sonstiges Niederwild, insbesondere Enten und Gänse sind ständige Bewohner des Reviers Liepe.

Das Naturschutzgebiet Niederoderbruch, in dem das Lehrrevier liegt, hat darüber hinaus eine einmalige Flora und Fauna zu bieten. Man kann dort zahlreiche Tiere - etwa den Biber, Kranich, Fischotter und Seeadler - beobachten, die woanders kaum oder gar nicht mehr in freier Wildbahn vorkommen. Schwer passierbare Wege sorgen dafür, dass das Revier so gut wie nicht von Erholungssuchenden frequentiert wird. Die Jagd kann den ganzen Tag über ungestört ausgeübt werden.

Im Lehrrevier wird die Intervalljagd ausgeübt, das heißt: Es wird nur in der bewegungsaktiven Zeit des Wildes gejagt.

Die Jagdintervalle sind:

1.5. bis 31.5. (4 Wochen, Bockjagd)

20.7. bis 10.8. (3 Wochen, Blattzeit)

1.10. bis 15.1. (3 ½ Monate)

Zwischen den Intervallen ruht die Jagd.

Anleitung:

Die Reviere in der Schorfheide sind für ihren Wildreichtum bekannt, sodass es jedem Jungjäger ermöglicht werden kann und möglich sein sollte, 15-20 Stück Schalenwild in

3 Jahren zu erlegen. Dadurch erhält der Jungjäger die notwendige Routine, die er für ein sicheres Ansprechen und Erlegen benötigt. Vor allem in der Anfangszeit kann sich der Jungjäger von einem erfahrenen Jäger begleiten lassen. Diese sind erfahren und sensibilisiert auf die Bedürfnisse des Jungjägers.

Gesellschaftsjagden:

In den Herbst- und Wintermonaten finden zahlreiche Drückjagden statt. Hier können Jungjäger miterleben, wie Drück- und sonstige Gesellschaftsjagden organisiert werden und wie diese durchzuführen sind. Die notwendige Erfahrung und die besondere Fertigkeit, die bei Bewegungsjagden dem Schützen abverlangt werden, kann durch die Teilnahme erworben werden.

Für den Spätherbst ist eine große Hubertusjagd geplant.

Die Flinte:

Im Laser-Schießkino kann außerdem die Fertigkeit mit der Flinte weiter trainiert werden. Vor allem Enten und Füchse lassen das Flintenschießen in der Praxis zum Einsatz kommen.

Fortbildung:

Neben der Gelegenheit zur praktischen Jagdausübung werden fortlaufend Seminare durch das Instituts für Jagd Umwelt und Naturschutz (JUN.I) angeboten. Diese sind darauf ausgerichtet, die praktische Jagdausübung mit den zusätzlichen Kenntnissen über häufige Probleme zu ergänzen, mit denen Jagdpächter regelmäßig konfrontiert werden.

Diese Seminare befassen sich insbesondere mit nachfolgenden Themen:

Der Jagdpächter und das Jagdrecht

Jagdgenossenschaften

Jagdpachtverträge

Begehungsscheinverträge

Abschusspläne

Wildschadensmanagement

Jagdpachtkosten und modernes Jagdmanagement

Jagdpacht

Jagdbetriebskosten

Begehungsscheine

Wildbretvermarktung

Gesellschaftsjagden

Wildvermarktung

EU Hygieneverordnung

nationales Gewerberecht und Wildbretvermarktung

Wildbretverarbeitung

Zerwirken und Lagern

verschiedene Kochkurse

Alle Seminare finden in der Zeit statt, in der auch die praktische Jagdausbildung erfolgt.

Die Kooperation des Jagdvereins Lehrprinz e.V. und des Instituts für Jagd, Umwelt und Naturschutz (JUN.I) verfolgt das Ziel, einem zukünftigen Jagdpächter in der 3-jährigen Jungjägerzeit nicht nur eine Jagdmöglichkeit und eine Einführung in die praktische Jagdausübung  zu bieten, sondern diese vor allem auch um eine Fortbildung zu ergänzen, die den Jungjäger auf die Jagdpacht vorzubereiten .

Interessierte Jungjäger sind herzlich eingeladen, das Revier, die Revierverhältnisse, Ausbilder und Mitstreiter sowie sonstige räumlicher Verhältnisse kennenzulernen. Vorgesehen hierfür ist ein Tag Ende Mai/ Anfang Juni 2010, der in Kürze auf www.lehrprinz.eu bekanntgegeben wird. Das anstehende Jägersilvester bietet ebenfalls erste Kontaktmöglichkeit.

In der Blattzeit finden zudem zwei Schnupperwochenenden mit Einführungsseminaren und erster begleiteter Jagdgelegenheit statt.

Kontaktaufnahme über:

Jagdverein Lehrprinz e.V.

Herrn Stefan Fügner Mobil 0178 6141856 Festnetz: 033458 64247 oder per e-mail an jagdblog@gmail.com

oder

Institut für Jagd, Umwelt und Naturschutz (JUN.I)

Herrn Dr. jur. Wolfgang Lipps, institut@jagdrechtsblog.com

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Mrz 01 2010

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Trainingswoche für Retriever im Oderbruch (Liepe) vom 29.3.2010 bis 01./02.04.2010

Der Jagdverein Lehrprinz e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Flatcoated Retriever Züchter Walter Coenen ein Retrieverseminar unter möglichst jagdnahen Bedingungen. Das Lehrrevier liegt im wasserreichen Niederoderbruch und wird vom Oder-Havel-Kanal mit seinen naturbelassenen Ufern durchzogen. Die Hunde können sowohl an offenen Uferstellen als auch an dichtem Schilf gearbeitet werden. Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren Hund auf einer Haarwildschleppe (Kanin) zu arbeiten.
Hier eine Übersicht über das Lehrrevier im Oderbruch.

Im Rahmen des Trainings werden Working Test Aufgaben gearbeitet, Probleme analysiert und Trainingstipps vermittelt. Auch das Führen des Hundes wird unter die Lupe genommen, um auch hier evt. Fehler abzustellen.

Es besteht die Möglichkeit mit den Hunden außer an Land auch an den unterschiedlichsten Gewässern zu arbeiten. Das Revier bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Aufgaben werden mit und ohne Schuss, sowie Launcher gearbeitet.

Es besteht die Möglichkeit auch jagdlich- zu arbeiten. Interessenten melden sich bitte ab 20 Uhr unter 02166/58690 oder 0173-2529801 zwecks genauer absprachen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an webmaster@my-flat-areca.net

Die Kosten sind wie folgt zu kalkulieren:

Eintägige Teilnahme: 75 € / Tag

Zweitägige Teilnahme: 70 € / Tag

Mehrtägige Teilnahme: 60 € / Tag

Im Preis enthalten ist ein Imbiss am Mittag.

Nach der Buchung erhalten sie die Bankdaten zwecks Überweisung.

Weitere Informationen zum Trainingsrevier und zur Unterbringung:

Stefan Fügner Am Bahnhof 3,  16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856
jagdblog@gmail.com

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Jun 22 2009

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Seminarblock:Bockjagd zur Rehbrunft

Die Rehbrunft ist für den Rehwildjäger  zweifelsfrei der Höhepunkt im Jahr.

Das Nierderoderbruch mit seinen ausgedehnten Schilfdickungen und Wiesenflächen ist ein geradezu ideales Revier, um die Blattzeit zu erleben. Das übersichtliche, aber ruhige Rehwildrevier im Niederoderbruch verspricht spannende und ereignisreiche Bockjagderlebnisse.

Von Montag, 20.7.2009 bis Sonntag, 9.8.2009 wird im Rahmen der Intervalljagd die Bockjagd anläßlich der Blattzeit im Lehrrevier ausgeübt.

Weitere Informationen zu dem Konzept des Seminarangebots sind hier zu finden.

Sollten Jungjäger an einem Gruppenseminar (bis 4 Personen) Interesse haben, können wir eine preiswerte Pauschalbuchung anbieten.

Zu weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Stefan Fügner
Am Bahnhof 3, 16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856

jagdblog@gmail.com
Auch eine vorhergehende Revierbesichtigung ist möglich.

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Jun 09 2009

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Stefan

Jagdhundeseminar für Nichtjäger und Erstlingsführer von Jagdhunden

Das Problem:

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb. Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.

Hundeführer:
Das Seminar wendet sich an Nichtjäger, die Probleme bei der Erziehung ihres Jagdhundes oder Jagdhundmischlings haben und eine spezielle Hilfe beim Umgang und der Ausbildung eines Jagdhundes wünschen, sowie Jungjäger, die erstmalig einen Jagdhund führen und im aktiven Jagdbetrieb einsetzen wollen.

Das Seminar soll dem Seminarteilnehmer Hilfestellungen geben, später mit dem Hund selbst zu arbeiten. Im Seminar verliert der Hundeführer die Angst, bei der Ausbildung etwas falsch zu machen und erlernt die Kniffe und Tricks, die zur Erlernung des “Handwerks Jagdhundeausbildung” notwendig sind.

Der Seminarteilnehmer lernt, dass Konsequenz nichts mit Schmerz und Strafe zu tun hat, sondern absolut notwendig ist, um aus dem noch unerzogenen  Jagdhund einen führigen und vor allem verlässlichen Begleiter und Partner  zu machen.

Seminardauer: 1 Tag

Seminarablauf:

Vormittags:

Im ersten Teil des Seminars wird dem Hundeführer gezeigt, wie der Grundgehorsam bei einem Jagdhund eingearbeitet wird. Es wird erklärt, was der Jagdhundeausbilder unter dem Begriff  “Stubendressur” und “Durcharbeiten” versteht und warum der absolute Gehorsam für alle weiteren Übungen unumgänglich ist.

Durch den Wechsel von Phasen des Arbeitens und des Ruhens wird gezeigt, wie der Hund schnell beginnnt, sich völlig auf den Führer zu konzentrieren. Es wird gezeigt, welche Mittel man einsetzt, um den Hund zur Ruhe zu bringen, damit er sich auf das Arbeiten mit dem Hundeführer konzentriert.

Insbesondere das korrekte Einarbeiten des “Fußgehens”, die Leinenführigkeit, das Aufbauen des Dauerkontaktes zum Führer und das Ablegen des Hundes auf Distanz als Einstieg in weitere Arbeitsgebiete des Hundes werden gezeigt.  Hunde reagieren sehr unterschiedlich, wenn die Ablenkung gesteigert wird. Wieviele Schritte von der Stubendressur (ohne Ablenkung)  bis zum Gehorsam in Streßsituation (starke Ablenkung) notwendig sind, wird aufgezeigt.

nachmittags:

Am Nachmittag wird der richtige Umgang mit Feldleine (Schleppleine), Dummy und Apportierbock, sowie die Arbeit mit der Reizangel vorgestellt. Noch immer wird der Umgang mit den obigen Hilfsmitteln oft unsachgemäß und für die Erziehung des Hundes daher schädlich angewandt, was spätere Korrekturen notwendig macht.

Teilnehmer: 1 Person mit Begleitung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches Seminar nur als Einzelseminar sinnvoll ist.  Die notwendigen Kniffe und Tricks beizubringen, die zudem auf jeden Hund individuell abgestimmt werden müssen, machen eine individuelle Betreuung einer Einzelperson mit dem eigenen Hund notwendig.

Ort des Seminars:

Das Seminar findet im Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in 16248 Liepe/Brandenburg statt. Das Lehrrevier befindet sich ca. 60 km nordöstlich von Berlin und ist über die A 11 Abfahrt Finowfurt/ Eberswalde zu erreichen.

Unterbringung:

Für von weither Anreisende kann ein Zimmer in einer am Ort preiswerten Pension gebucht werden. (25 Euro)  Für Seminarteilnehmer aus dem Raum Berlin ist das Lehrrevier in ca. 1 1/2 Stunden von Berlin zu erreichen.

Preis:

140,00 Euro

Veranstalter:

Jagdverein Lehrprinz e.V.  Lehrrevier Brandenburg

Am Bahnhof 3    16259  Falkenberg/Mark

Tel.:033458/ 64247  Mobil 0178/6141856

email: jagdblog@gmail.com

Seminarleitung:

Stefan Fügner

Anmeldung:

Zur Anmeldung zwecks Terminabspache wenden Sie sich bitte an obige Vereinsadresse.

Berichte von Seminarteilnehmern und Nichtjägern mit Jagdhunden:

Weimaraner in Nichtjägerhänden -eine Gradwanderung

Gehorsam am Wild- Melf´s langer Weg zum führigen Begleithund

Konzentrationsübung als Einstieg in die Arbeit am Gehorsam

Erfolg nach 10 Monaten mühsamer Ausbildungsarbeit

Mein Tag beim Jagdhundausbilder

Zwangsapport mal anders

Literatur:

Homepage der Buchatorin Sabine Middelhaufe:”“Jagdhund ohne Jagdschein”


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Apr 11 2009

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Seminarblock: “Jährlingsabschuss” 1. bis 31. Mai 2009

Das Jagdjahr hat eben begonnen. Ab 1. Mai steht zunächst in Rehwildrevieren die Bockjagd an, so auch im Lehrrevier des Lehrprinz e.V. im Niederoderbruch.

Standen die Rehe in den vergangenen Monaten teilweise in Sprüngen von 20 Stücken zusammen, separieren sich auch die Böcke. Vor allem die Böckchen des letzten Jahres werden auf ihrer Suche nach einem eigenen, ruhigen Einstand von den Standhaltern durch die Gegend gejagt. Begünstigt durch die Unruhe kann den gesamten Mai hindurch der Abschuss in der Jungendklasse erfüllt werden.

In dieser Zeit - vom 1. Mai bis 31. Mai 2009 - bietet der Jagdverein Lehrprinz e.V. - erstmals im eigenen Lehrrevier - den Seminarblock “Jährlingsabschuss” an.
In einwöchigen Seminareinheiten erhalten Jungjäger Gelegenheit zur jedes Jahr von Jägern sehnsüchtig erwarteten Bockjagd.

Weitere Informationen zu dem Konzept des Seminarangebots sind hier zu finden.
Das konkrete Seminarprogramm für den Mai 2009 erscheint in Kürze auf dieser Seite. Interessenten können es jedoch jetzt bereits bei

Stefan Fügner
Am Bahnhof 3, 16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856
jagdblog@gmail.com

erfragen.
Auch eine vorhergehende Revierbesichtigung ist möglich.

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Aug 08 2008

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Stefan

Jagdhunde in Nichtjägerhänden

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb.Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.Im Seminar “Jagdhunde in Nichtjägerhänden” soll über die praktische Jagdhundeausbildung hinaus gezeigt werden, welches Ausbildungspotential in den Hunden steckt und zu welchen Leistungen Jagdhunde in der Ausbildung fähig sind.Die Seminarteilnehmer lernen, wie der Jagdhundeausbilder den für den jagdtriebigen Hund notwendige Grundgehorsam einarbeitet, an dessen Ende ein führiger und verlässlicher Hund steht.
Ziel des Seminars ist es, den Hundeführern an eine konsequente Hundeausbildung ohne Zwang heranzuführen. Im Seminar wird aufgezeigt, wie man die für die Ausbildung notwendige Ruhe und Gelassenheit des Hundeführers auf den Hund überträgt und dadurch seine Aufmerksamkeit erhält.

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Jun 16 2008

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Zweites Jungjäger-Seminar: Zur Blattzeit nach Bayern

Abgelegt unter Seminarankündigung

Vom 30.7.2008 bis 3.8.2008
in Bayern / Mittelfranken

Ihre erste Blattzeit - Ihr erster Rehbock

Ansitzen - Pirschen - Ansprechen - Erlegen – Versorgen

Die Blattzeit gehört zur wichtigsten Zeit des Rehwildjägers.

Wenn ab Juli die Böcke zu treiben beginnen, ist dies die bewegungsaktive Zeit im Rehwildrevier.

Zum Monatswechsel Juli/August erreicht die Blattzeit gewöhnlich ihren Höhepunkt. Das ist der beste Zeitpunkt für die Bockjagd.

Der Jagdverein Lehrprinz e. V. bietet deshalb genau zu dieser Zeit das 2. Jungjägerseminar an.

Wo?

In einem sehr ruhig gelegenen, reinen Rehwildrevier in Mittelfranken / Bayern.

Wie lange?

Fünf (5) Tage lang wird auf den Bock gejagt.

Den Jungjägern wird die Jagd am Morgenansitz und am Abend geboten.
Auch in den Mittagsstunden sind die treibenden Böcke in der Regel unterwegs. Deshalb wird auch tagsüber auf den Bock gepirscht.

Was?

Freigegeben sind alle Böcke aller Altersklassen. Jeder soll zu Schuss kommen.

Wer?

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um sich den einzelnen Jungjägern intensiv widmen zu können.

Die Teilnahme an Veranstaltungen ist exklusiv für Mitglieder.
Wer noch nicht Mitglied im Lehrprinz e. V. ist, erwirbt mit der Buchung des Seminars für das laufende Jahr die Mitgliedschaft.

Die Mitgliedschaft erlischt mit Ablauf des laufenden Jahres. Es gibt keine automatische Verlängerung. Die Mitgliedschaft wird durch Zahlung des nächsten Jahresbeitrags verlängert.

Ihre Lehrprinzen:

Hans Webersberger

• führt zwei Niederwildreviere mit insgesamt 1249 ha Fläche
• Treib-/Stöberjagden
• 609 ha davon sind Wald
• bejagt werden Rehwild, Hasen, Enten
• er führt einen KLM, einen Drever, eine Dachsbracke

Stefan Fügner

• 32. Jahres-Jagdschein
• 9 Jahre eigene Reviere
• 30 Jahre Hundeführer
• Treib-/Stöberjagden
• Korrektur verhaltens-auffälliger Jagdhunde
• Jagd-Publizist

Die Unterbringung erfolgt in einem Landgasthof mit Frühstück und Abendessen, das vor dem Abendansitz eingenommen wird.

Zusatzprogramm:

Auch diesmal werden wir bei Bedarf tagsüber mit Ihrem Hund arbeiten.
Im Mittelpunkt steht die Schweißarbeit.
Der Lehrprinz wird für jeden Hund eine Fährte mittels Fährtenschuh ausarbeiten und die Hundeführer in der Arbeit auf der Wundfährte unterrichten.

Zudem besteht die Möglichkeit, den Hund an einem im Revier befindlichen Gewässer bei der Arbeit am Wasser zu trainieren.

Die Seminargebühr beträgt 610,00 Euro,
für Hundearbeit zusätzlich 110 Euro.

Im Seminar enthalten sind:

- Gemeinsame Unterbringung mit Frühstück und Abendessen
- Abschuss eines Rehbocks (inkl. Trophäe),
- Betreuung während der Jagdausübung und
- Leihe von Jagdausrüstung bei Bedarf.

Nicht enthalten sind die Anreisekosten und das Wildbret.

Fehlabschüsse werden gesondert vergütet.

Fragen und Reservierungen bitte an:

Lehrprinz e. V.
Darmstädter Str. 101
68647 Biblis
Telefon: 0178 – 614 1856
Telefax: 06245 – 901 339
info [at] Lehrprinz.org

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Mrz 26 2008

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Stefan

Erstes Jungjäger-Seminar

Abgelegt unter Seminarankündigung

Von Mittwoch den 14. Mai 2008
bis Sonntag dem 18. Mai 2008
auf Usedom

Ansprechen - Erlegen – Versorgen

Viele Jungjäger suchen nach der Jägerprüfung einen Lehrprinzen.

Sammeln Sie erste jagdliche Erfahrungen.
Zum Beispiel um Referenzen als Bewerber eines Begehungsscheins vorzuweisen oder sich um eine Jagdmöglichkeit bewerben zu können.

Vier Jungjäger und Jungjägerinnen ohne Jagdmöglichkeit jagen unter Anleitung von Lehrprinzen auf ihren ersten Bock.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Denn wir wollen uns ganz Ihrer Ausbildung widmen.

Ihre Lehrprinzen:

Stefan Fügner
• 32. Jahres-Jagdschein
• 9 Jahre eigene Reviere
• 30 Jahre Hundeführer
• Treib-/Stöberjagden
• Korrektur verhaltens-auffälliger Jagdhunde
• Jagd-Publizist

Hubertus v. Rochow
• 38. Jahres-Jagdschein
• bestätigter Jagdaufseher
• Pächter von Hoch-/ Niederwild-Revieren
• Wildschadenschätzer
• Gründer Jagdschule Vorpommern, Jagdmentor
• Züchter von Langhaar-Weimaranern und Rauhaarteckeln

Seminar Inhalte:

1. Tag
Der Ankunftstag (bis 18:00 Uhr) beginnt mit einer Revierbesichtigung. Dabei machen Sie sich ein Bild, wo Sie die Jagd in den nächsten Tagen ausüben.
Der Schießstand in Usedom ist nur Samstags offen. Der nächst gelegene tägliche Stand ist 60 km entfernt.
Dann geht es auf den ersten Abendansitz. Im Anschluss sehen Sie Videoaufnahmen über das Ansprechen des Rehwildes.

2.-3. Tag
Über alle Seminar-Tage gehen Sie auf Früh- und Abendansitz.
Durch die Ruhe des Reviers kann die Jagd auch tagsüber (Pirsch) ausgeübt werden.
Die Jagdausübung wird dem Wetter und den Wünschen der Seminarteilnehmer angepasst.

Zusatzprogramm
Während der Seminartage werden die Seminarteilnehmer in der Jagdhundausbildung unterwiesen. Hier kann, wenn bereits vorhanden, der eigene Hund mitgebracht werden.
Bettina v. Rochow - Musiklehrerin und langjährige Leiterin einer Jagdhornbläsergruppe - wird sie in die Grundlagen des Jagdhornblasens unterweisen

Die Seminargebühr beträgt 650,00 Euro.

Darin enthalten sind:
- Gemeinsame Unterbringung,
- rustikale Verpflegung,
- Abschuss eines geringen Bockes (inkl. Trophäe),
- Betreuung während der Jagdausübung und
- Leihe von Jagdausrüstung bei Bedarf.

Nicht enthalten sind die Anreisekosten und das Wildbret.
Fehlabschüsse werden gesondert vergütet.

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