Archiv für die Kategorie 'Jagdhund-Ausbildung'

Jul 27 2011

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Hundeseminar vom 26.8.2011 - 28.8.2011 mit Johannes Stähle

“Hört nicht gibt’s nicht!”

Das ist die Devise des Hundeausbilders und Jägers Johannes Stähle aus Greußen in Thüringen. Johannes Stähle hat sich durch seine didaktischen Fähigkeiten im Bereich der Hundeausbildung in wenigen Jahren in Deutschland einen Namen gemacht. Durch seine humorvolle Art nimmt er den unbedarften Hundeführern die Angst, bei der Erziehung des Vierbeiners etwas falsch zu machen.

Da er mittlerweile Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet hat, bietet er seine Seminare an wechselnden Orten an. Damit auch die Brandenburger und Berliner Hundeführer die Möglichkeit haben, ohne lange Anfahrt in den Genuss eines Seminars mit Johannes Stähle zu kommen, gastiert er nun auch im Lehrrevier Liepe in Ostbrandenburg.

Vom

26.8.2011 bis zum 28.8.2011

findet das erste Hundeseminar mit Johannes Stähle in

16248 Liepe/Ostbrandenburg

statt.

Programm:

26.8.2011, 18.00 Uhr: Treffen im Roencafe in Liepe im Jägerkeller. Bei einem gemütlichen Umtrunk können die Seminarteilnehmer den humorvollen Johannes Stähle und seine Fähigkeiten der Hundeausbildung kennen lernen.

1. Seminartag: 27.8.2011 von 9.00 Uhr - 18.00 Uhr:

” Durch Führungskompetenz zum gehorsamen Hund”.

Am ersten Tag steht die Arbeit ganz im Zeichen des Gehorsams. Johannes Stähle weist den Führer auf Fehler bei der Einarbeitung des Gehorsams hin und zeigt, mit welchen Methoden der Hundeführer die notwendige Kompetenz erreicht, um den Hund eigenständig auszubilden.

2. Seminartag: 28.8.2011 von 9.00 Uhr - 18.00 Uhr:

” Die jagdliche Suche in Verbindung mit dem Gehorsam”.

Bei einer simulierten Treibjagd wird der Gehorsam des Hundes beim Vorstehen geübt und der Hundeführer lernt, wie der Hund durch Gehorsam am Wild zum verlässlichen Vorsteher wird.

Seminarbeitrag:

Die Seminargebühr beträgt 59,50 Euro/Tag/Teilnehmer und ist inklusiv Mehrwertsteuer. Für beide Tage ergibt sich eine Gebühr in Höhe von 119,00 Euro/Teilnehmer.

Der Jagdverein Lehrprinz e.V. erhebt einen Reviernutzungsbeitrag von 12,50 Euro/Tag/Teilnehmer.  Teilnehmer, die beide Tage buchen, zahlen 20 Euro Reviernutzungsgebühr.

Konto Seminargebühr:

Kto Nr. 0007532318    Bank: Nordthüringer Volksbank  BLZ 820 940 54   Vermerk: Seminargebühr 1. Tag und Name (2.Tag und Name oder 1.und 2. Tag und Name)

Konto Reviernutzung:

Kto Nr. 125967306    Bank: Postbank Hannover    BLZ: 250 100 30    Vermerk: Seminar Stähle

Letzter Tag der Buchung: 22.8.2011 . An diesem Tag muß der Betrag als Buchung eingegangen sein. Es erfolgt keine Rückerstattung bei Nichtteilnahme . Es besteht aber die Möglichkeit bei Nichtteilnahme ein anderes Seminar an einem anderen Ort zu besuchen.

Informationen und Fragen zum Seminarinhalt  erteilt:

DOG-TRAINING Johannes Stähle

Kirchberg 31   99718 Greußen/Grüningen

Telefon: 03636705383   Mobil   : 01704342994

Informationen und Fragen zum Revier und den Übernachtungsmöglichkeiten erteilt:

Jagdverin Lehrprinz e.V.

Stefan Fügner, Leiter Lehrrevier

Cöthener Str.26    16259 Falkenberg/Mark

Tel.: 033458 64247   Mobil:0178 6141856

email: jagdblog@gmail.com

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Apr 23 2011

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Seminarurlaub mit dem Jagdhund

Viele Seminarteilnehmer des Seminars “Jagdhundeseminar  für Nichtjäger und Erstlingführer von Jagdhunden” verbinden das Seminar mit einem Kurzurlaub im Oderbruch im Gutshof Cöthen.

Zusätzlich zum Seminar bieten wir Ihnen einen 4 tägigen Urlaub im Gutshof Cöthen an, wo Sie während des Seminars zusätzlich einige Tage ausspannen können. Das Urlaubsseminar enthält:

-das 2 teilige Seminar “Jagdhund in Nichtjägerhänden”

-3 Übernachtungen im Gutshof Cöthen

pauschal für 230,00  Euro

Buchungen richten Sie bitte an:

Stefan Fügner

Cöthener Str.26

16259 Falkenberg/Mark

Mobil: 0178 6141856

Festnetz: 033458/ 64247

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Mrz 01 2010

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Trainingswoche für Retriever im Oderbruch (Liepe) vom 29.3.2010 bis 01./02.04.2010

Der Jagdverein Lehrprinz e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Flatcoated Retriever Züchter Walter Coenen ein Retrieverseminar unter möglichst jagdnahen Bedingungen. Das Lehrrevier liegt im wasserreichen Niederoderbruch und wird vom Oder-Havel-Kanal mit seinen naturbelassenen Ufern durchzogen. Die Hunde können sowohl an offenen Uferstellen als auch an dichtem Schilf gearbeitet werden. Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren Hund auf einer Haarwildschleppe (Kanin) zu arbeiten.
Hier eine Übersicht über das Lehrrevier im Oderbruch.

Im Rahmen des Trainings werden Working Test Aufgaben gearbeitet, Probleme analysiert und Trainingstipps vermittelt. Auch das Führen des Hundes wird unter die Lupe genommen, um auch hier evt. Fehler abzustellen.

Es besteht die Möglichkeit mit den Hunden außer an Land auch an den unterschiedlichsten Gewässern zu arbeiten. Das Revier bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Aufgaben werden mit und ohne Schuss, sowie Launcher gearbeitet.

Es besteht die Möglichkeit auch jagdlich- zu arbeiten. Interessenten melden sich bitte ab 20 Uhr unter 02166/58690 oder 0173-2529801 zwecks genauer absprachen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an webmaster@my-flat-areca.net

Die Kosten sind wie folgt zu kalkulieren:

Eintägige Teilnahme: 75 € / Tag

Zweitägige Teilnahme: 70 € / Tag

Mehrtägige Teilnahme: 60 € / Tag

Im Preis enthalten ist ein Imbiss am Mittag.

Nach der Buchung erhalten sie die Bankdaten zwecks Überweisung.

Weitere Informationen zum Trainingsrevier und zur Unterbringung:

Stefan Fügner Am Bahnhof 3,  16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856
jagdblog@gmail.com

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Nov 09 2009

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Wildfleisch aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

vorwerklogo

Wir, die Mitgliedsreviere der Hegegemeinschaft Schorfheide-Chorin, Liepe und Niederfinow im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin im Naturschutzgebiet Oderbruch, ca. 60 km nordöstlich von Berlin, zwischen Kloster Chorin und Bad Freienwalde, haben uns zusammengeschlossen.
Wir pflegen unseren Wildbestand. Wir achten auf Schonzeiten und jagen nur waidgerecht. Unsere Bejagungskonzepte sind dem Konzept der nachhaltigen Wildbewirtschaftung verpflichtet.

Das heißt, daß wir nur solches Wild erlegen, das zur Pflege des Wildbestandes und zur Schonung und Erhaltung des Naturschutzgebietes unerlässlich  und notwendig ist.
Wir bejagen ein Gebiet von ca. 1700 Hektar.
Unser oberstes Anliegen ist ein Gleichgewicht zwischen Fauna und Flora zu gewährleisten und Beachtung des Naturschutzes.
Der Mensch muß verstehen, daß er nur ein Teil der Natur sein kann und die Erhaltung und Bewahrung der Natur das oberste Ziel ist.
Aus diesem Grund haben wir ein Lehrrevier eingerichtet, in dem wir Jungjäger in diesem Sinne ausbilden.
Der Zuspruch aus der Jägerschaft im dem gesamten Bundesgebiet zeigt uns, daß wir auf dem richtigen Weg sind.

Erstversorgung des erlegten Wildes im Lieper Vorwerk:
Das von uns erlegte Wild wird auf dem Vorwerk in Liepe gesammelt und im Kühlraum gelagert sowie unverzüglich vom Tierarzt auf Befall geprüft.
Erst nach Freigabe wird das Wild von uns portioniert, Vakuum verpackt und anschließend schockgefrostet oder im Kühlraum zum baldigen Verzehr zwischengelagert.

wildkammer
wildkammer
Fotos Dr. W. Lipps: Erlegtes Wild wird in der Wildkammer fachgerecht versorgt

Das Kreisveterinäramt Barnim hat unseren Betrieb im Landkreis Barnim als Vorzeigeeinrichtung ausgewiesen.
Die Wildkammer und der Zerwirkraum erfüllen alle Anforderungen der neuen EU Hygieneverordnung.

Preise für die Jagdsaison 2010/11 gültig bis 1.4.2011:

Rehwild:

Keule oder Schlegel:  19,90 Euro/Kilo

Rücken:  22,60 Euro/Kilo

Schwarzwild:

Keule oder Schlegel:  17,20 Euro/Kilo

Rücken:  20,60 Euro/Kilo

Frischling bis 25 kg: Mit Haupt und ohne Läufe abgeschwartet zum Grillen im Ganzen  3,50 Euro/kg

Wurst und Schinken vom Wildschwein:

Wildschweinsalami: 19,20 Euro/Kilo

Wildschweinleberwurst: mit einem Anteil von 30% Leber  im Glas zu 80 Gramm 1,90 Euro/Glas

Wildschweinschinken: von der Keule 30,70 Euro/Kilo

Wildschweinlachsschinken: vom Rücken 38,90 Euro/Kilo

Die Bratenteile sind vakuuminiert und tiefgefroren. Keulen und Schlegel werden teilentbeint, d.h. nur der Oberschenkelknochen ist noch vorhanden. Dadurch passen die Teile problemlos in jeden Topf oder Bräter.

Die Wildschweinsalami ist in ganzen Würsten mit einem Durchschnittsgewicht von ca.500 - 600 g/ Wurst erhältlich. Es wird immer eine  ganze Sau mit Muskelfleisch zu Salami verarbeitet.

Die Schinken von der Keule und der Lachsschinken vom Rücken sind am Stück mit verschiedenen Gewichten von 300 Gramm bis 1000 Gramm lieferbar. Der Keulenschinken hat nur eine kleine Fettschicht und ist leicht gemasert, der Lachsschinken ist reines Muskelfleisch ohne Fett.

Wir lassen nur unser eigenes Wild verarbeiten. Mit der Verarbeitung unseres Wildes beauftragen wir die

Landmetzgerei Hochschild Hauptstr. 1 in 16259 Bralitz

Wenn Sie Interesse haben an Wild aus dem  Biosphärenreservat Schorfheide Chorin mit der höchsten biologischen Qualitätsstufe, dann rufen Sie uns an.

Zuständig für die Verteilung in Brandenburg und Berlin:

Stefan Fügner (
Leiter Lehrrevier  des Jagdvereins Lehrprinz)
16259  Falkenberg/Mark, Cöthener Str.26
Tel. : 033458 - 642 47
Mobil : 0178   - 614 1856
email: jagdblog@gmail.com

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Okt 04 2009

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Stefan

Entenjagd im Lehrrevier

Abstreichende Enten über dem Finowkanal, dahinter das Niederoderbruch
Photo: Kathreen Mangatter

Am Anfang stand die Idee, mittels einer Entenjagd im Lehrrevier das nicht nur unter Jägern noch weitestgehend unbekannte Niederoderbruch bekannt zu machen, liegt es doch im östlichen Brandenburg und somit weit ab der traditionellen Urlaubsgebiete.
Über das Jagdforum Xing wurde eine Anfrage gestartet, ob Interesse besteht, eine solche Jagd zum Kennenlernen des Lehrreviers abzuhalten und spontan sagten zahlreiche Jäger des Forums zu.

Am 25.9.2009 war es dann soweit. 33 überwiegend junge Jäger, Jägerinnen und Hundeführer trafen bei herrlichem Herbstwetter im Laufe des Nachmittags im Landhof Liepe ein. Damit sich alle Teilnehmer auf die Jagd konzentrieren konnten, war die professionelle Eventphotographin Kathreen Mangatter aus Dresden angereist, um die Entenjagd auf Bildern festzuhalten. Sie stellte dem JagdBlog die hier eingestellten Bilder zur Verfügung.

Nicht wenige hatten mehrere 100 Kilometer Anreise hinter sich, sodass die bereitgestellte Bergische Kaffeetafel zur Stärkung und zum Kennenlernen der Jagdgäste großen Anklang fand.
Erfreulich war es für mich, dass das Durchschnittsalter der Jagdgäste unter 40 Jahren lag und die Idee, vor allem jungen Jägern das Lehrrevier näher zu bringen, schon in diesem Punkt ein echter Erfolg war. Viele Jagdgäste kannten sich nur aus dem Jagdforum und so bestand die Möglichkeit, sich beim Stärken nach der langen Anfahrt und vor der Jagd sich erstmals persönlich gegenüber zu sitzen.

Warten auf die Enten
Photo: Kathreen Mangatter

Nach der Begrüßung durch den Jagdherrn ging es dann in vier Jagdgruppen hinaus ins Niederoderbruch und an die Kanäle. Schon wenige Minuten nach dem Anstellen der Jagdgruppe am Finowkanal stiegen gleich mehrere große Schofe Enten gleichzeitig auf, die jedoch schnell an Höhe gewannen und unerreichbar die anderen Jagdgruppen das Niederoderbruch überflogen.
Die Hoffnung, dass die Sauen durch den Jagdlärm die Bruchwälder verlassen würden, erfüllte sich nicht, obwohl in allen Bruchwäldern, die abgestellt waren, Sauen von den angestelleten Schützen vernommen wurden.
Nach dem Abendstrich trafen dann alle Jagdgäste und Hunde wieder wohlbehalten im Landhof Liepe ein.
Die Jagdhornbläser bliesen dem Forumsmitglied Malte Dörter und seinen zwei Jagdkameraden, die bei einem Brand einer Jagdhütte in Sibirien ums Leben gekommen waren, ein letztes Halali und die Jagdgäste gedachten in einer Schweigeminute der verunglückten Jäger. Nach einigen abschließenden Worten durch den Jagdherrn wurde die Strecke verblasen und bei einem Wildschweingulasch klang der erste Jagdtag aus. Wissend um das frühe Aufstehen am nächsten Morgen endete der erste Jagdtag früh und am nächsten Morgen trafen sich alle Jagdgäste pünktlich um 5.15 Uhr vor dem Hotel zum gemeinsamen Morgenstrich.
Diesmal kam auch das Schützenboot, das am Abend leider auf dem Weg vom Webellinsee an den Oder-Havel-Kanal aufgehalten worden war, zum Einsatz.

Als ich gegen 6.15 Uhr im Niederoderbruch Richtung Osten schaute, um den Sonnenaufgang zu beobachten, zeigte sich das Niederoderbruch von seiner allerbesten Seite:
Während es im Osten langsam heller wurde und noch einige Sterne am Himmel funkelten, lag vor mir ein Schilfgürtel, dahinter noch im Morgendunst die “Honeckerkanzel”, ein Relikt aus der Zeit, als das Oderbruch noch Staatsjagdgebiet war. Weiter Richtung Osten ragte der Kirchturm von Bralitz aus dem dichten Nebel in den Morgenhimmel und die ersten Kraniche zogen aus ihren Schlafplätzen im Norden laut trompetend ins Oderbruch.
Jägerherz, was willst Du mehr!

Sonnenaufgang im Niederoderbruch
Photo: Kathreen Mangatter

Als gegen 9.00 Uhr Schützen , Hundeführer und Hunde wieder wohlbehalten am Landhof eintrafen, fehlten noch einige Hundeführer und die Bootsbesatzung. Der Einsatz des Schützenbootes hatte sich als unabdingbar herausgestellt, da viele Enten erst durch den Bootseinsatz zum Aufsteigen zu bewegen waren. Hätte das Boot auch am Abend zur Verfügung gestanden, wäre die Strecke sicherlich größer gewesen.
Im Laufe des Jägerfrühstücks trafen dann auch die Bootschützen und Hundeführer , die einige Enten nachsuchen mussten, ein und bei herrlichem sonnigem Herbstwetter fand dann die Abschlussbesprechung im Gutshof des Landgutes statt.
Mit 11 Enten und einer Taube fiel die Strecke in Anbetracht der vorgekommenen Enten dürftig aus. Dies ist aber auf das Vorkommen der Enten an nur einigen wenigen Ständen zurückzuführen, sowie auf eine noch zu verbessernde Tarnung der angestellten Schützen. Auch der erfolgreiche Einsatz des Bootes am Morgen zeigte, dass der Einsatz von Booten entscheidend für den Jagderfolg ist.

Nach der Abschlussbesprechung lud Familie Lipps alle Jagdgäste noch zu einem kleinen Empfang auf das Lieper Vorwerk ein, was von vielen Jagdgästen, die es nicht eilig hatten, angenommen wurde.
Hier konnten sich die Jagdgäste ein Bild von der hügeligen Endmoränenlandschaft machen, die an das Niederoderbruch angrenzt, und doch so anders ist. Bei einem herrlichen Blick über das Niederoderbruch genossen die Jagdgäste den sonnigen Herbsttag und müde, aber zufrieden traten gegen 15.00 Uhr die letzten Gäste die Heimreise an.

Fazit:
Für mich war es ein großer Erfolg, so vielen jungen Jägern die einmalige Landschaft des Niederoderbruchs näher zu bringen. Zudem haben die ausnahmslos sehr disziplinierten, überwiegend jungen Jäger bewiesen, dass es möglich ist, eine Jagd zu organisieren, ohne die Teilnehmer persönlich zu kennen.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass von den Anstellern das disziplinierte Verhalten der Jagdgäste explizit gelobt wurde und kein einziger Jagdgast Anlass zur Klage gab.
Besonders hat es mich gefreut, dass ich viele Verbesserungsvorschläge erhalten habe und sich spontan einige Gäste bereit erklärten, mich beim nächsten Mal bei der Vorbereitung aktiv zu unterstützen.
Auch Familie Lipps war angetan von den vielen jungen und disziplinierten Jägern.
Meine Idee, die Entenjagd als feste Veranstaltung im Niederoderbruch zu etablieren, wurde sofort begrüßt und ich kann schon jetzt sagen:
“Wir freuen uns jetzt schon auf die Entenjagd 2010″

waidmannsheil

Euer

stefan

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Jun 09 2009

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Stefan

Jagdhundeseminar für Nichtjäger und Erstlingsführer von Jagdhunden

Das Problem:

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb. Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.

Hundeführer:
Das Seminar wendet sich an Nichtjäger, die Probleme bei der Erziehung ihres Jagdhundes oder Jagdhundmischlings haben und eine spezielle Hilfe beim Umgang und der Ausbildung eines Jagdhundes wünschen, sowie Jungjäger, die erstmalig einen Jagdhund führen und im aktiven Jagdbetrieb einsetzen wollen.

Das Seminar soll dem Seminarteilnehmer Hilfestellungen geben, später mit dem Hund selbst zu arbeiten. Im Seminar verliert der Hundeführer die Angst, bei der Ausbildung etwas falsch zu machen und erlernt die Kniffe und Tricks, die zur Erlernung des “Handwerks Jagdhundeausbildung” notwendig sind.

Der Seminarteilnehmer lernt, dass Konsequenz nichts mit Schmerz und Strafe zu tun hat, sondern absolut notwendig ist, um aus dem noch unerzogenen  Jagdhund einen führigen und vor allem verlässlichen Begleiter und Partner  zu machen.

Seminardauer: 1 Tag

Seminarablauf:

Vormittags:

Im ersten Teil des Seminars wird dem Hundeführer gezeigt, wie der Grundgehorsam bei einem Jagdhund eingearbeitet wird. Es wird erklärt, was der Jagdhundeausbilder unter dem Begriff  “Stubendressur” und “Durcharbeiten” versteht und warum der absolute Gehorsam für alle weiteren Übungen unumgänglich ist.

Durch den Wechsel von Phasen des Arbeitens und des Ruhens wird gezeigt, wie der Hund schnell beginnnt, sich völlig auf den Führer zu konzentrieren. Es wird gezeigt, welche Mittel man einsetzt, um den Hund zur Ruhe zu bringen, damit er sich auf das Arbeiten mit dem Hundeführer konzentriert.

Insbesondere das korrekte Einarbeiten des “Fußgehens”, die Leinenführigkeit, das Aufbauen des Dauerkontaktes zum Führer und das Ablegen des Hundes auf Distanz als Einstieg in weitere Arbeitsgebiete des Hundes werden gezeigt.  Hunde reagieren sehr unterschiedlich, wenn die Ablenkung gesteigert wird. Wieviele Schritte von der Stubendressur (ohne Ablenkung)  bis zum Gehorsam in Streßsituation (starke Ablenkung) notwendig sind, wird aufgezeigt.

nachmittags:

Am Nachmittag wird der richtige Umgang mit Feldleine (Schleppleine), Dummy und Apportierbock, sowie die Arbeit mit der Reizangel vorgestellt. Noch immer wird der Umgang mit den obigen Hilfsmitteln oft unsachgemäß und für die Erziehung des Hundes daher schädlich angewandt, was spätere Korrekturen notwendig macht.

Teilnehmer: 1 Person mit Begleitung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches Seminar nur als Einzelseminar sinnvoll ist.  Die notwendigen Kniffe und Tricks beizubringen, die zudem auf jeden Hund individuell abgestimmt werden müssen, machen eine individuelle Betreuung einer Einzelperson mit dem eigenen Hund notwendig.

Ort des Seminars:

Das Seminar findet im Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in 16248 Liepe/Brandenburg statt. Das Lehrrevier befindet sich ca. 60 km nordöstlich von Berlin und ist über die A 11 Abfahrt Finowfurt/ Eberswalde zu erreichen.

Unterbringung:

Für von weither Anreisende bieten wir den Seminarurlaub mit dem Jagdhund” an.  Für Seminarteilnehmer aus dem Raum Berlin ist das Lehrrevier in ca. 1 1/2 Stunden von Berlin zu erreichen.

Preis:

140,00 Euro

Veranstalter:

Jagdverein Lehrprinz e.V.  Lehrrevier Brandenburg

Am Bahnhof 3    16259  Falkenberg/Mark

Tel.:033458/ 64247  Mobil 0178/6141856

email: jagdblog@gmail.com

Seminarleitung:

Stefan Fügner

Anmeldung:

Zur Anmeldung zwecks Terminabspache wenden Sie sich bitte an obige Vereinsadresse.

Berichte von Seminarteilnehmern und Nichtjägern mit Jagdhunden:

Weimaraner in Nichtjägerhänden -eine Gradwanderung

Gehorsam am Wild- Melf´s langer Weg zum führigen Begleithund

Konzentrationsübung als Einstieg in die Arbeit am Gehorsam

Erfolg nach 10 Monaten mühsamer Ausbildungsarbeit

Mein Tag beim Jagdhundausbilder

Zwangsapport mal anders

Literatur:

Homepage der Buchatorin Sabine Middelhaufe:”“Jagdhund ohne Jagdschein”


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Mrz 28 2009

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Ein Lehrrevier in der Schorfheide

Gesucht und gefunden! Dem Jagdverein steht pünktlich zum neuen Jagdjahr ein Lehrrevier zur Verfügung.
Am südlichen Rand der Schorfheide im Niederoderbruch sind wir kaum 10 km von Falkenberg entfernt fündig geworden.
Es lässt sich zweifellos darüber streiten, ob und welche Portion Glück oder Schicksal unsere Suche nach einem Lehrrevier begleitete und kaum mehr als einen Steinwurf von Falkenberg entfernt zum Erfolg führte.

Falkenberg liegt schon am Südrand der Schorfheide in den Oderbruch eingebettet. Von den einzigartigen Wildvorkommen war auch schon berichtet worden. Fährt man nun am Rande der Oder-Niederung entlang, am historischen Schiffshebewerk in Niederfinow vorbei und folgt man weiter der Bruchkante gen Osten, erreicht man nach den Grenzhäusern Chorin den Ort Liepe.
Hier treffen Oder-Havel-Kanal und Finowkanal aufeinander. Die oberhalb durchs Dorf verlaufende Straße bildet die Grenze zwischen zwei Landschaften, wie sie kaum gegensätzlicher sein könnten. Oberhalb Liepes steigen die Hänge in eng bestandene Wälder der Schorfheide an. Unterhalb, nach Süden hin öffnet sich jenseits des Kanals die unendliche Weite der Niederung von Oder und Finow.

Die Schorfheide mit Hochwäldern und Erlenbrüchen, in denen Kraniche nisten, ist bekannt für seine Wildbestände und Jagdhistorie, wenn sie nicht für letztere berühmt berüchtigt ist. Hier gingen die preußischen Kurfürsten und Könige und auch der letzte deutsche Kaiser zur Jagd. Hier richtete der Reichsjägermeister Hermann Göring ein feudales Jagdrefugium ein und hier befriedigten auch die Größen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands SED in DDR-Zeiten ihr Bedürfnis nach feudaler Grossherrlichkeit.
Auch wenn ein starker Hirsch sich kaum in die Oder-Niederung begeben wird, ist die Oder-Niederung jagdlich nicht minder interessant. Denn hier tummeln sich Rehe und Sauen, die in Wiesen, Weiden und Schilfgürteln zahlreicher natürlicher und von Menschenhand angelegter Wasserläufe optimale Lebensbedingungen finden.
In Liepe befinden wir uns unmittelbar auf der Grenze dieser beiden Gebiete, von denen jedes auf seine Art in Vegetation und Artenvielfalt einzigartig ist. Und in Liepe stehen wir inmitten des neuen Lehrreviers für den Lehrprinz e.V.:
Rot- und Damwild sowie Sauen in der Schorfheide, aber vor allem Reh und Schwein im Niederoderbruch.

Wir haben für den Lehrprinz ein Lehrrevier gefunden, das gerade seiner Zweiteilung wegen optimal ist.

Das Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in Liepe

Schiffshebewerk
Foto Dr. W. Lipps: In Sichtweite: Das Schiffshebewerk in Niederfinow

Das Lehrrevier umfasst den gemeinschaftlichen Jagdbezirk des Dorfes 16248 Liepe. Es liegt auf der Grenze zwischen der Schorfheide und der Uckermark im Niederoderbruch. Das ist etwa 10 km südlich von Chorin, direkt an der Oder und am Oder-Havel-Schifffahrtskanal. Das Dorf und die Straße von Eberswalde nach Oderberg teilen das rund 881 ha große Revier in zwei unterschiedliche Jagdbögen, Liepe I und Liepe II.

Kolbenhirsche im Mai
Foto Dr. W. Lipps, Kolbenhirsche im Mai

Die durchschnittliche Jahresstrecke beträgt rund 30 Stück Rehwild, über 40 Sauen und, im Rahmen eines Gruppenabschussplanes mit benachbarten Revieren, bis zu 4 Stück Rotwild. Auch Raubwild - u. a.Fuchs, Dachs, Marderhund, Waschbär - ist reichlich vorhanden. Besonders ergiebig ist die Jagd auf Enten……

Eine ausführliche Beschreibung ist oben ständig unter Lehrrevier zu finden.

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Dez 28 2008

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Jahresrückblick

Die ersten Seminare als Kernarbeit des Lehrprinz e.V. wurden durchgeführt. Die Resonanz war groß, die Durchführung der Seminare erfolgreich und die Teilnehmer begeistert. Doch weist die Durchführung von Seminaren der Art - tolle, wechselnde Revier, optimale Jagdzeit, engagierte Jagdpächter und kompetente Seminarleitung - mehrere Schwächen auf, die es nach einem Jahr Arbeit des Lehrprinz e.V. zu beseitigen gilt.

Trotz aller Begeisterung und allem Engagements erwieß sich vor allem der zunächst als Vorteil angesehene Wechsel der Jagdreviere und die Festlegung auf enge Termine als Nachteil.
Zahlreiche Interessenten konnten schlicht zu den festgelegten und festzulegenden Terminen nicht zusagen.
Problematisch war zudem, dass auch für Stefan Fügner, als Lehrprinz und Seminarleiter, die Reviere nicht gänzlich unbekannt aber doch soweit fremd waren. Entscheidend für eine nachhaltige Bejagung von Revieren ist allerdings gerade eine solche umfassende Revierkenntnis.
Dieses Defizit konnte für die durchgeführten Seminare durch die engagierte Mitwirkung der jeweiligen Revierpächter, denen an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt sei, ausgeglichen werden.

Da wir aber die Seminare mehr Jungjägern - und nicht nur wenigen, die sich die festgelegten Seminartermine zeitlich einrichten können - ermöglichen wollen und auch vermitteln wollen, wie entscheidend Revierkenntnisse für eine nachhaltige und erfolgreiche Bejagung sein können, bedarf die Seminargestaltung einer neuen Ausrichtung:

Zum einen müssen die Seminare zeitlich flexibler gestaltet werden. Wir müssen also erreichen, dass sich Interessenten nicht für einen festgelegten Termin von wenigen Tagen in der bewegungsaktiven Zeit des Wildes entscheiden müssen, sondern tatsächlich die gesamte bewegungsaktive Zeit für Seminare zur Verfügung steht.
Zum anderen muss erreicht werden, dass alle an den Seminaren beteiligten Lehrprinzen über umfassende Revierkenntnisse verfügen.

Aus diesem Grund suchen wir nun ein festes Lehrrevier. Stefan Fügner, als Lehrprinz für alle Seminare, kann in diesem die für erforderlich erachteten Revierkenntnisse haben und wird dann vor allem die gesamte bewegungsaktive Zeit vor Ort sein. So können dann interessierte Jungjäger im gesamten Zeitraum der Hauptjagdzeiten - Bockjagd, Blattzeit und Herbst/Winter - das Seminarangebot des Lehrprinz e.V. mit einem Maximum an zeitlicher Flexibilität in Anspruch nehmen.
Im Übrigen würde ein festes Lehrrevier auch die Durchführung von Jagdhunde-Ausbildungsseminaren deutlich erleichtern.

Bleibt zu hoffen, dass wir schon zum Jagdjahr 2009/2010 ein geeignetes Lehrrevier finden werden und die Seminare dann in optimierter Form fortgesetzt werden können.

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Aug 08 2008

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Stefan

Jagdhunde in Nichtjägerhänden

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb.Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.Im Seminar “Jagdhunde in Nichtjägerhänden” soll über die praktische Jagdhundeausbildung hinaus gezeigt werden, welches Ausbildungspotential in den Hunden steckt und zu welchen Leistungen Jagdhunde in der Ausbildung fähig sind.Die Seminarteilnehmer lernen, wie der Jagdhundeausbilder den für den jagdtriebigen Hund notwendige Grundgehorsam einarbeitet, an dessen Ende ein führiger und verlässlicher Hund steht.
Ziel des Seminars ist es, den Hundeführern an eine konsequente Hundeausbildung ohne Zwang heranzuführen. Im Seminar wird aufgezeigt, wie man die für die Ausbildung notwendige Ruhe und Gelassenheit des Hundeführers auf den Hund überträgt und dadurch seine Aufmerksamkeit erhält.

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