Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Jan 30 2010

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Claudia

Tief “Keziban”: So gut wie eingeschneit

Abgelegt unter Allgemein, Lehrrevier

Revier im Winter
Seit Wochen ist das Revier tief verschneit. Am 25.1.2010 glitzert alles im Sonnenschein

Im Lehrrevier herrscht seit Jahresanfang der Winter. Bereits das Tief “Daisy” bescherte größere Schneemengen, Schneeverwehungen und kaum passierbare Straßen. Doch mit den Schneefällen, die seit heute Morgen Tief “Keziban” im Gepäck trägt, geht gar nichts mehr: Das Lehrrevier, das Nieder-Oderbruch, die Südhänge der Endmoräne zur Schorfheide sind im Schnee versunken.

Hochsitz im Schnee
Alle Reviereinrichtungen haben weiße Mützen

Die derzeitigen Witterungsverhältnisse scheinen die Klimaprognosen und die Angst vor der globalen Erderwärmung ad absurdum zu führen: Es schneit und schneit und schneit! Als wenn nicht schon seit Wochen 40 cm Schnee lägen. Seit Jahren, schon fast Jahrzehnten, gab es keinen solchen Winter mehr.
Aber solange Straßen passierbar bleiben, erfreut die weiße Pracht mehr, als dass sie stört.

Wintermorgen
Noch ist alles ruhig

Nachdem es allerdings seit heute morgen ununterbrochen schneit und der Sturm des Tief “Keziban” für starke Schneeverwehungen sorgt, beginnt der Winter sich zu behaupten und über menschliche Bedürfnisse hinwegzusetzen. Auf den Kreisstraßen bemüht sich der Winterdienst die Straßen freizuhalten. Gemeindestraßen bleiben so wie sie sind und wenn hier der Sturm für Verwehungen sorgt, geht gar nichts mehr.

Gemeindestrasse im Schnee
Es schneit, die Strassen bleiben ungeräumt

Wir durften es heute erleben: Da hilft kein Geländewagen, kein Schlepper mehr. Durch 1 Meter hohe Schneeverwehungen kommt niemand mehr durch. Das Lieper Vorwerk ist eingeschneit:

In der Schneewehe festgefahren
Dort, wo der Sturm über die Freiflächen bläst, entstehen Scheewehen: Trotz Geländewagen hatten wir uns festgefahren

In der Schneewehe festgefahren
Es ging gar nichts mehr.

Zur Hilfe eilender Schlepper
Der Schlepper eilt zur Hilfe ……..

Festgefahrener Schlepper
….. aber selbst der scheitert: Geländewagen und Schlepper stecken in einer Schneewehe

Freischaufeln
Nun hilft nur noch die Schneeschippe

freigeschaufelter Geländewagen
Nach 2 Std. ist zumindest der Geländewagen wieder fahrbereit!

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Jan 24 2010

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Claudia

Jungjägerseminar: “Jährlingsabschuss vom 1.5.2010 bis zum 7.5.2010

Abgelegt unter Allgemein

Auch im Jagdjahr 2010/11 findet wieder das Jungjägerseminar „Jährlingsabschuss im Mai“ im Lehrrevier Liepe statt.

Für Jungjäger, die das Ansprechen und das Erlegen geringer Böcke üben wollen, ist der Mai ein idealer Jagdmonat. Die Einstandskämpfe sind in vollem Gange. Dadurch herrscht Leben im Revier. Viel Anblick und der Abschuss eines geringen Bockes sind (fast) garantiert.

Seminarbeginn:

Durch die günstige Lage eines Wochenendes um den Monatswechsel April/Mai erfolgt die Anreise am 30.4.2010 mit Begrüßung und Revierbesichtigung. Morgens am 1. Mai geht es dann zum ersten Frühansitz, der mit einem tradionellen Jägerfrühstück gemeinsam mit Jägern der Hegegemeinschaft endet.

Jagdablauf:

Die ganze erste Maiwoche wird dazu genutzt, auf Früh- und Abendansitzen die Jagd auszuüben. Auf Wusch werden die Jungjäger auf den Ansitzen von erfahrenen Jägern begleitet und das Ansprechen des Wildes geübt. Erlegtes Wild wird unter fachkundiger Anleitung aufgebrochen und in der Wildkammer eingelagert. Da das Wild des Lehrreviers ausschließlich portioniert verkauft wird, können die Seminarteilnehmer das saubere Zerwirken erlegten Wildes erlernen.

Im Lehrrevier ist das Schwarzwild Standwild. Die ausgedehnten Bruchwälder mit ihren Schilfgürteln werden von den Bachen mit ihren Frischlingen als beliebte Einstände genutzt. Der Abendansitz sichert den Anblick auf Sauen und ermöglicht auch das Erlernen des Ansprechens des Schwarzwildes. Die Erlegung eines Überläufers zusätzlich zum Bockabschuss ist deshalb möglich.

Rahmenprogramm:

Das Lehrrevier verfügt über große Wasserflächen, die sich ideal für die Hundearbeit eignen. Hier wird den Jungjägern die Arbeit des Jagdhundes am Wasser gezeigt. Seminarteilnehmer, die über einen Hund verfügen, können diesen selbstverständlich mitbringen.

Das Revier Liepe wird durch die Hänge der Endmoränenlandschaft durchzogen und ist deshalb durch zwei sehr unterschiedliche Landschaften geprägt (Hänge der Endmoräne, Feuchtgebiete des Niederoderbruchs). Bei Reviergängen können die Seminarteilnehmer die Besonderheiten der Endmoränenlandschaft und des Niederoderbruchs mit den dort vorkommenden Tierarten kennen lernen.

Ein Tagesausflug führt in das älteste Naturschutzgebiet Deutschlands, das Plagefenn. Außerdem ist der Besuch des nahegelegenen Klosters Chorin vorgesehen. Eindrucksvoll ist auch eine Besichtigung des Schiffshebewerks Niederfinow und vor allem der Neubaustelle für das neue grosse Schiffshebewerk.

Ein Schiesskino steht zur Verfügung.

Unterbringung und Verpflegung:

Die Seminarteilnehmer werden in einer Pension am Ort untergebracht. Bei einem täglichen gemeinsamen Frühstück wird das Erlebte besprochen. Durch das frühe Aufstehen sollte jeder Seminarteilnehmer die Mittagszeit dazu nutzen, fehlenden Schlaf nachzuholen. Vor dem Abendansitz treffen sich alle Seminarteilnehmer zum gemeinsamen Essen.

Ausklang:

Das Seminar lassen wir am 8.5.2010 mit einem gemeinsamen Jagdfrühstück und anschließender Verabschiedung im Landhof Liepe ausklingen.

Teilnehmerzahl:

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf mindestens 3, aber maximal 5 Personen begrenzt.

Kosten:

Die Kosten des Seminars für alle 7 Jagdtage belaufen sich auf 1.290,00 Euro/Person.

Bei Gruppenbuchungen wird ein Nachlass von 150,00 Euro/Person eingeräumt.

Im Preis enthalten sind:

- Unterbringung in einer Pension am Ort

- Frühstück und Mittagessen einschließlich 2 Getränke

- Trophäen

- Betreuung durch einen Jagdführer

nicht enthalten:

Waffen und Munition, An- und Abreisekosten, Wildbret des erlegten Wildes,

weitere Informationen erhalten Sie bei:

Stefan Fügner Am Bahnhof 3,  16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856
jagdblog@gmail.com

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Nov 09 2009

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Wildfleisch aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

vorwerklogo

Wir, die Mitgliedsreviere der Hegegemeinschaft Schorfheide-Chorin, Liepe und Niederfinow im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin im Naturschutzgebiet Oderbruch, ca. 60 km nordöstlich von Berlin, zwischen Kloster Chorin und Bad Freienwalde, haben uns zusammengeschlossen.
Wir pflegen unseren Wildbestand. Wir achten auf Schonzeiten und jagen nur waidgerecht. Unsere Bejagungskonzepte sind dem Konzept der nachhaltigen Wildbewirtschaftung verpflichtet.

Das heißt, daß wir nur solches Wild erlegen, das zur Pflege des Wildbestandes und zur Schonung und Erhaltung des Naturschutzgebietes unerlässlich  und notwendig ist.
Wir bejagen ein Gebiet von ca. 1700 Hektar.
Unser oberstes Anliegen ist ein Gleichgewicht zwischen Fauna und Flora zu gewährleisten und Beachtung des Naturschutzes.
Der Mensch muß verstehen, daß er nur ein Teil der Natur sein kann und die Erhaltung und Bewahrung der Natur das oberste Ziel ist.
Aus diesem Grund haben wir ein Lehrrevier eingerichtet, in dem wir Jungjäger in diesem Sinne ausbilden.
Der Zuspruch aus der Jägerschaft im dem gesamten Bundesgebiet zeigt uns, daß wir auf dem richtigen Weg sind.

Erstversorgung des erlegten Wildes im Lieper Vorwerk:
Das von uns erlegte Wild wird auf dem Vorwerk in Liepe gesammelt und im Kühlraum gelagert sowie unverzüglich vom Tierarzt auf Befall geprüft.
Erst nach Freigabe wird das Wild von uns portioniert, Vakuum verpackt und anschließend schockgefrostet oder im Kühlraum zum baldigen Verzehr zwischengelagert.

wildkammer
wildkammer
Fotos Dr. W. Lipps: Erlegtes Wild wird in der Wildkammer fachgerecht versorgt

Das Kreisveterinäramt Barnim hat unseren Betrieb im Landkreis Barnim als Vorzeigeeinrichtung ausgewiesen.
Die Wildkammer und der Zerwirkraum erfüllen alle Anforderungen der neuen EU Hygieneverordnung.

Preise für die Jagdsaison 2010/11 gültig bis 1.4.2011:

Rehwild:

Keule oder Schlegel:  19,90 Euro/Kilo

Rücken:  22,60 Euro/Kilo

Schwarzwild:

Keule oder Schlegel:  17,20 Euro/Kilo

Rücken:  20,60 Euro/Kilo

Frischling bis 25 kg: Mit Haupt und ohne Läufe abgeschwartet zum Grillen im Ganzen  3,50 Euro/kg

Wurst und Schinken vom Wildschwein:

Wildschweinsalami: 19,20 Euro/Kilo

Wildschweinleberwurst: mit einem Anteil von 30% Leber  im Glas zu 80 Gramm 1,90 Euro/Glas

Wildschweinschinken: von der Keule 30,70 Euro/Kilo

Wildschweinlachsschinken: vom Rücken 38,90 Euro/Kilo

Die Bratenteile sind vakuuminiert und tiefgefroren. Keulen und Schlegel werden teilentbeint, d.h. nur der Oberschenkelknochen ist noch vorhanden. Dadurch passen die Teile problemlos in jeden Topf oder Bräter.

Die Wildschweinsalami ist in ganzen Würsten mit einem Durchschnittsgewicht von ca.500 - 600 g/ Wurst erhältlich. Es wird immer eine  ganze Sau mit Muskelfleisch zu Salami verarbeitet.

Die Schinken von der Keule und der Lachsschinken vom Rücken sind am Stück mit verschiedenen Gewichten von 300 Gramm bis 1000 Gramm lieferbar. Der Keulenschinken hat nur eine kleine Fettschicht und ist leicht gemasert, der Lachsschinken ist reines Muskelfleisch ohne Fett.

Wir lassen nur unser eigenes Wild verarbeiten. Mit der Verarbeitung unseres Wildes beauftragen wir die

Landmetzgerei Hochschild Hauptstr. 1 in 16259 Bralitz

Wenn Sie Interesse haben an Wild aus dem  Biosphärenreservat Schorfheide Chorin mit der höchsten biologischen Qualitätsstufe, dann rufen Sie uns an.

Zuständig für die Verteilung in Brandenburg und Berlin:

Stefan Fügner (
Leiter Lehrrevier  des Jagdvereins Lehrprinz)
16259  Falkenberg/Mark, Cöthener Str.26
Tel. : 033458 - 642 47
Mobil : 0178   - 614 1856
email: jagdblog@gmail.com

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Nov 08 2009

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Saujagd bei Vollmond im Lehrrevier

Abgelegt unter Allgemein, Jagdveranstaltungen

Die Saujagd bei Vollmond gilt als die spannenste Ansitzjagd, die das Lehrrevier zu bieten hat.

Aus diesem Grunde veranstaltet das Lehrrevier im Herbst und Winter immer am Wochenende vor der Vollmondnacht eine dreitägige Ansitzjagd auf Schwarzwild. Durch die völlige Jagdruhe zwischen den Vollmondphasen ist das Erlegen mehrerer Stücke Schwarzwild möglich, wenn das Wetter mitspielt.

Jungjäger, die sich im Ansprechen noch nicht sicher fühlen, werden von einem erfahrenen Jäger begleitet.

Für die Ansitzjagden auf  Sauen im  Jagdjahr 2009/10  sind folgende Wochenenden vorgesehen:

November (letztes Wochenende im Monat):

von Donnerstag, 26.11.2009 (Anreise und 1. Nachtansitz) bis Sonntag 29.11.2009 (Morgenansitz und Abreise)

Dezember (zwischen Weihnachten und Neujahr):

von Sonntag, 27.12.2009 bis Mittwoch, 30.12.2009

Januar (letztes Wochende im Monat)

von Donnerstag, 28.1.2010 bis Sonntag, 31.1.2010

Für das verlängerte Saujagdwochenende erheben wir einen Kostenbeitrag von

330,00 Euro.

Im Preis enthalten sind:

3 Übernachtungen in einer Pension

3 ausgiebige Jägerfrühstücke

3 warme Mahlzeiten mit 2 Getränken,

sowie jagdliche Betreuung und Begleitung auf Wunsch bei den ersten Ansitzen.

Es ist freigegeben und ohne Aufpreis erlegbar: Sauen aller Gewichtsklassen außer führende Bachen , Füchse Marderhunde und Rehwild, sofern der Abschussplan noch nicht erfüllt wurde.

Wenn Sie noch Fragen zum Jagdablauf haben, wenden Sie sich bitte an:

Stefan Fügner (Lehrjäger im Lehrrevier)

Am Bahnhof 3

16259 Falkenberg/Mark

Tel.: 033458/64247

oder Mobil: 0178/614 18 56

oder senden Sie eine email an: jagdblog@gmail.com

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Jun 22 2009

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Stefan

Seminarblock:Bockjagd zur Rehbrunft

Die Rehbrunft ist für den Rehwildjäger  zweifelsfrei der Höhepunkt im Jahr.

Das Nierderoderbruch mit seinen ausgedehnten Schilfdickungen und Wiesenflächen ist ein geradezu ideales Revier, um die Blattzeit zu erleben. Das übersichtliche, aber ruhige Rehwildrevier im Niederoderbruch verspricht spannende und ereignisreiche Bockjagderlebnisse.

Von Montag, 20.7.2009 bis Sonntag, 9.8.2009 wird im Rahmen der Intervalljagd die Bockjagd anläßlich der Blattzeit im Lehrrevier ausgeübt.

Weitere Informationen zu dem Konzept des Seminarangebots sind hier zu finden.

Sollten Jungjäger an einem Gruppenseminar (bis 4 Personen) Interesse haben, können wir eine preiswerte Pauschalbuchung anbieten.

Zu weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Stefan Fügner
Am Bahnhof 3, 16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856

jagdblog@gmail.com
Auch eine vorhergehende Revierbesichtigung ist möglich.

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Jun 09 2009

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Stefan

Jagdhundeseminar für Nichtjäger und Erstlingsführer von Jagdhunden

Das Problem:

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb. Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.

Hundeführer:
Das Seminar wendet sich an Nichtjäger, die Probleme bei der Erziehung ihres Jagdhundes oder Jagdhundmischlings haben und eine spezielle Hilfe beim Umgang und der Ausbildung eines Jagdhundes wünschen, sowie Jungjäger, die erstmalig einen Jagdhund führen und im aktiven Jagdbetrieb einsetzen wollen.

Das Seminar soll dem Seminarteilnehmer Hilfestellungen geben, später mit dem Hund selbst zu arbeiten. Im Seminar verliert der Hundeführer die Angst, bei der Ausbildung etwas falsch zu machen und erlernt die Kniffe und Tricks, die zur Erlernung des “Handwerks Jagdhundeausbildung” notwendig sind.

Der Seminarteilnehmer lernt, dass Konsequenz nichts mit Schmerz und Strafe zu tun hat, sondern absolut notwendig ist, um aus dem noch unerzogenen  Jagdhund einen führigen und vor allem verlässlichen Begleiter und Partner  zu machen.

Seminardauer: 1 Tag

Seminarablauf:

Vormittags:

Im ersten Teil des Seminars wird dem Hundeführer gezeigt, wie der Grundgehorsam bei einem Jagdhund eingearbeitet wird. Es wird erklärt, was der Jagdhundeausbilder unter dem Begriff  “Stubendressur” und “Durcharbeiten” versteht und warum der absolute Gehorsam für alle weiteren Übungen unumgänglich ist.

Durch den Wechsel von Phasen des Arbeitens und des Ruhens wird gezeigt, wie der Hund schnell beginnnt, sich völlig auf den Führer zu konzentrieren. Es wird gezeigt, welche Mittel man einsetzt, um den Hund zur Ruhe zu bringen, damit er sich auf das Arbeiten mit dem Hundeführer konzentriert.

Insbesondere das korrekte Einarbeiten des “Fußgehens”, die Leinenführigkeit, das Aufbauen des Dauerkontaktes zum Führer und das Ablegen des Hundes auf Distanz als Einstieg in weitere Arbeitsgebiete des Hundes werden gezeigt.  Hunde reagieren sehr unterschiedlich, wenn die Ablenkung gesteigert wird. Wieviele Schritte von der Stubendressur (ohne Ablenkung)  bis zum Gehorsam in Streßsituation (starke Ablenkung) notwendig sind, wird aufgezeigt.

nachmittags:

Am Nachmittag wird der richtige Umgang mit Feldleine (Schleppleine), Dummy und Apportierbock, sowie die Arbeit mit der Reizangel vorgestellt. Noch immer wird der Umgang mit den obigen Hilfsmitteln oft unsachgemäß und für die Erziehung des Hundes daher schädlich angewandt, was spätere Korrekturen notwendig macht.

Teilnehmer: 1 Person mit Begleitung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches Seminar nur als Einzelseminar sinnvoll ist.  Die notwendigen Kniffe und Tricks beizubringen, die zudem auf jeden Hund individuell abgestimmt werden müssen, machen eine individuelle Betreuung einer Einzelperson mit dem eigenen Hund notwendig.

Ort des Seminars:

Das Seminar findet im Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in 16248 Liepe/Brandenburg statt. Das Lehrrevier befindet sich ca. 60 km nordöstlich von Berlin und ist über die A 11 Abfahrt Finowfurt/ Eberswalde zu erreichen.

Unterbringung:

Für von weither Anreisende bieten wir den Seminarurlaub mit dem Jagdhund” an.  Für Seminarteilnehmer aus dem Raum Berlin ist das Lehrrevier in ca. 1 1/2 Stunden von Berlin zu erreichen.

Preis:

140,00 Euro

Veranstalter:

Jagdverein Lehrprinz e.V.  Lehrrevier Brandenburg

Am Bahnhof 3    16259  Falkenberg/Mark

Tel.:033458/ 64247  Mobil 0178/6141856

email: jagdblog@gmail.com

Seminarleitung:

Stefan Fügner

Anmeldung:

Zur Anmeldung zwecks Terminabspache wenden Sie sich bitte an obige Vereinsadresse.

Berichte von Seminarteilnehmern und Nichtjägern mit Jagdhunden:

Weimaraner in Nichtjägerhänden -eine Gradwanderung

Gehorsam am Wild- Melf´s langer Weg zum führigen Begleithund

Konzentrationsübung als Einstieg in die Arbeit am Gehorsam

Erfolg nach 10 Monaten mühsamer Ausbildungsarbeit

Mein Tag beim Jagdhundausbilder

Zwangsapport mal anders

Literatur:

Homepage der Buchatorin Sabine Middelhaufe:”“Jagdhund ohne Jagdschein”


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Apr 27 2009

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Claudia

Morgenimpressionen aus dem Lehrrevier

Abgelegt unter Allgemein, Lehrrevier

Längst ist das Nieder-Oder-Bruch aus dem Winterschlaf erwacht. Der 1.Mai - und somit der Beginn der Bockjagd - steht unmittelbar vor der Türe. Man muss bereits früh aufstehen, um den Sonnenaufgang zu erleben. Bei schönem Wetter wird jedoch selbst der Langschläfer trotz dieser für ihn ungnädigen Zeit mit wunderbaren Eindrücken entschädigt.

Morgenrot
Wenn der Morgen erwacht, steigt im Osten ein dunkles Rot auf.

Morgenrot über dem Oder-Havel-Kanal
Wildschwäne fliegen mit lautem Krachen auf dem Oder-Havel-Kanal ein oder steigen auf.

Sonnenaufgang
Langsam erscheint die Sonne am Horizont.

SonnenaufgangII
Die ersten Rehe haben wir schon entdeckt: Vier standen direkt am Dorfrand von Liepe; wenige hundert Meter weiter im Revier angekommen, entdecken wir erst einen, dann den zweiten Bock.

Morgenimpression
Das Auto abgestellt, liegt das Revier nun in vollkommener Ruhe vor uns.

Ajax betrachtet indigniert den gebrochenen Holmen der Leiter
Als wir an der angestrebten offenen Kanzel ankommen, müssen wir feststellen, dass die Leiter ganz entschieden renovierungsbedürftig ist. Ajax betrachtet indigniert den gebrochenen Holmen. Diverse Revierarbeiten müssen noch erledigt werden.

Erster Bock an der Honecker-Kanzel
Aber keine hundert Meter weiter ragt vor uns die so genannte Honecker-Kanzel auf. Die Gerüchte besagen, dass Honecker auf dieser gesessen haben soll. Bekannt ist auch, dass dieser begeisterter Jäger war. Da allerdings hier in fast jedem Revier eine “Honecker-” oder “Mielke-Kanzel” steht, ist es wohl näherliegend anzunehmen, dass diese Bezeichnung eher eine Kanzelbauart beschreibt: Besonders hoch, besonders komfortabel, mit Balkönchen ….. . Kaum ist Ajax abgelegt und sitzen wir, kommt ein Bock von Westen auf die Kanzel zu. Er scheint uns weder gesehen, noch gehört zu haben, wie sich das gehört.

Nun zwei Ricken und ein stattlicher Bock
Als zwei beschlagene Ricken in Begleitung eines stattlichen Bockes auftauchen, sucht unser erster Bock das Weite

Nun zwei Ricken und ein stattlicher Bock II
Auch diese drei entdecken uns nicht. Nach kurzer Zeit beginnen die Ricken zu äsen, vom Bock ist nur noch das Haupt zu sehen.

Im Westen Niederfinow
Da wir ohne Waffe unterwegs sind und beide Böcke für die Bockjagd ab 1. Mai zu stattlich sind, bleibt Zeit, sich umzusehen. Nach Westen haben wir Aussicht auf das von der Sonne beschienene Niederfinow ….

Im Osten Bralitz
…. in Richtung Ost-Süd-Ost entdecken wir den Kirchturm von Bralitz.

Ajax pinst
Auch der Hund hat Witterung von unseren drei Rehen bekommen und pinst. Mit seiner Standruhe ist es noch nicht wirklich weit her und es muss noch kräftig geübt werden. Am 1. Mai wird er wohl oder übel im Auto bleiben müssen. Zum Glück haben sich die Rehe nicht beunruhigen lassen. Als wir nach einer Stunde vom Hochsitz herabsteigen, schaut uns Ajax mit erwartungsfrohem Blick leise vorwurfsvoll entgegen.

Schilfgürtel wird umrundet
Nachdem wir auf dem Rückweg noch einmal kurz den Schilfgürtel umrundet haben - hier haben sich in der vergangenen Nacht eindeutig Sauen getummelt -, …..

Schwan auf Graben
können wir nun zum Abschluss noch einen Schwan beobachten, der einer Fregatte gleich den Bachlauf entlangsegelt.

Pekingenten in Sanssouci
Diese hübschen Tierchen sieht man im Nieder-Oder-Bruch eher seltener und um so häufiger im Schlosspark Sanssouci

Ajax in Sanssouci auf Pekingentenjagd
Und Ajax darf im Revier auch das nicht so einfach machen. In Sanssouci war das Pekingentenpaar nicht eben begeistert von der auf sie veranstalteten Jagd und flogen empört auf.

Ajax hinterm Steuer
Dafür darf sich Ajax, nachdem er das Fahrradfahren auch schon gelernt hat, ab und an am Autosteuer probieren.

Es war ein durch und durch gelungener Morgen und das frühe Aufstehen hat sich in jedem Falle gelohnt.

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Apr 10 2009

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Claudia

Eine Alternative zum Begehungsschein

Ist das Grüne Abitur bestanden, stellt sich einer Vielzahl der frischgebackenen Jäger die Frage nach der ersten Gelegenheit, die Jagd auszuüben und das neuerworbene Können zu erproben. Insbesondere für die Jagdschein-Absolventen, die (noch) keine jagdlichen Kontakte in Verwandschaft und Freundeskreis haben, scheint für die praktische Jagdausübung bislang nur ein Einstieg über einen Begehungsschein möglich zu sein. Da ein Begehungsschein jedoch häufig mit Verpflichtungen einhergeht, die mit dem breiten theoretischen Wissen aus den Jagdscheinprüfungen noch nicht erfüllt werden können, wird dann ein Begehungschein regelmäßig zur unbefriedigenden Lösung für Jungjäger und Jagdpächter. Das absolut neuartige Konzept des Jagdvereins Lehrprinz versucht, die offenbar existierende Lücke zwischen “Grünem Abitur” und erstem Begehungsschein zu überbrücken.

Wer die Jagdscheinprüfungen über- und bestanden hat, weiss, dass er hierfür richtig viel lernen musste. In den Jägerlehrgängen und für die nachfolgenden Prüfungen wird ein breitgefächertes und luxeriöses Grundwissen vermittelt, für das sich alles andere als zu Unrecht der Name “Grünes Abitur” eingebürgert hat. Der Jagdschein wird den Absolventen nicht geschenkt.
Und doch: Die Erkenntnis fällt schwer, dass trotz bereits gelöstem ersten Jahresjagdschein eigentlich noch die Einführung in den praktischen Jagdbetrieb erforderlich wäre. Dabei ist es überhaupt keine Schande zu bekennen, dass man bislang in erster Linie theoretisches Wissen angehäuft hat und noch die praktische Erfahrung fehlt.
Außerdem ist es bislang in der Ausbildungssystematik der Jägers nicht vorgesehen gewesen. Wer die Jagdscheinprüfungen bestanden hat, ist zur Ausübung der Jagd berechtigt, darf allerdings noch kein Revier pachten.
Vor allem letzteres ist zu hinterfragen: Was gibt es für Alternativen zur Jagdpacht und warum ist diese erste und grundlegende Möglichkeit der Jagdausübung dem Jungjäger die ersten drei Jahresjagdscheine verwehrt.
Ohne in juristische Details zu gehen und den Willen des Gesetzgebers für diese Regelung im Einzelnen zu hinterfragen: Er wird seine Gründe gehabt haben und diese sind zweifellos in der Annahme begründet, dass ein Jungjäger in den ersten drei Jahren mutmaßlich noch nicht die erforderliche Erfahrung hat, selbst- und eigenständig die ordnungsgemäße Bejagung eines Reviers zu erfüllen.
Nur welche Alternativen bestehen denn nun zur Pacht eines Reviers und wie soll denn nun der Jungjäger zu der notwendigen Erfahrung kommen?
Bestenfalls wird er von Freunden und/oder Bekannten mitgenommen und erlangt über deren Anleitung die erforderliche und scheinbar auch gewünschte Erfahrung, sodass er nach dem dritten Jagdjahr zur Bejagung eines eigenen Reviers in der Lage ist.
Aber was ist mit denen, die über solche Kontakte nicht verfügen?: Die einzige Möglichkeit scheint derzeit der Begehungsschein.
Wird der Begehungsschein allerdings - unabhängig von der vertraglichen Gestaltung im einzelnen - in der Form ausgereicht, dass der Revierpächter dem Begehungsscheininhaber einen bestimmten Prischbezirk zuweist, in dem der Jungjäger eigenständig die Jagd ausüben soll, kann das jedenfalls bei einem Jungjäger im Zweifelsfalle nur zur Frustration führen.
Der Begehungsschein in der Form einer faktischen Unterverpachtung mag für den erfahrenen Jäger eine optimale Alternative zum eigenen Revier sein, dass er aus welchen Gründen auch immer nicht oder nicht mehr pachten will. Für den Jäger mit gerade bestandenen Prüfungen kann ein solcher im Zweifelsfalle nur zur Enttäuschung auf beiden Seiten führen, wenn der Revierpächter nicht ausnahmsweise seine Jagdpassion auch darin sieht, dem Jungjäger seine Jagderfahrung zu vermitteln, einzuführen und anzuleiten.
Zwar bestätigen Ausnahmen die Regel, selbstverständlich ist eine solche Erfahrungsvermittlung und Anleitung sicher nicht. Und vielleicht kann man es von einem Revierpächter, der einen Begehungsschein ausgeben möchte, auch einfach nicht erwarten, dass er sich der Jungjägerausbildung verschreibt.

Um diese Lücke zu schließen, um Revierpächtern diese Aufgabe nicht aufzwingen zu müssen, die sie aus welchen Gründen auch immer nicht ausfüllen wollen oder können, und dennoch Jungjägern erste Jagdgelegenheit zu bieten und die notwendige Erfahrung zu vermitteln, hat der Jagdverein-Lehrprinz nun ein Seminarangebot entwickelt. Die Jungjägerseminare, in denen die Jungjäger in Begleitung und unter Anleitung erfahrener Lehrprinzen die ersten Jagderfahrungen sammeln, versetzen sie in die Lage, den Anforderungen für einen ersten Begehungsschein nachkommen zu können.
Mitnichten wird die Idee des Begehungsscheins untergraben, sondern schlicht die hierfür erforderliche erste Jagderfahrung vermittelt und somit Begehungsschein-ausreichende Revierpächter entlastet.

Weitere Informationen zum Seminarangebot des Lehrprinz e.V. und zu dem Lehrrevier am Rande der Schorfheide sind auf dieser Seite oben zu finden.

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Mrz 28 2009

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Ein Lehrrevier in der Schorfheide

Gesucht und gefunden! Dem Jagdverein steht pünktlich zum neuen Jagdjahr ein Lehrrevier zur Verfügung.
Am südlichen Rand der Schorfheide im Niederoderbruch sind wir kaum 10 km von Falkenberg entfernt fündig geworden.
Es lässt sich zweifellos darüber streiten, ob und welche Portion Glück oder Schicksal unsere Suche nach einem Lehrrevier begleitete und kaum mehr als einen Steinwurf von Falkenberg entfernt zum Erfolg führte.

Falkenberg liegt schon am Südrand der Schorfheide in den Oderbruch eingebettet. Von den einzigartigen Wildvorkommen war auch schon berichtet worden. Fährt man nun am Rande der Oder-Niederung entlang, am historischen Schiffshebewerk in Niederfinow vorbei und folgt man weiter der Bruchkante gen Osten, erreicht man nach den Grenzhäusern Chorin den Ort Liepe.
Hier treffen Oder-Havel-Kanal und Finowkanal aufeinander. Die oberhalb durchs Dorf verlaufende Straße bildet die Grenze zwischen zwei Landschaften, wie sie kaum gegensätzlicher sein könnten. Oberhalb Liepes steigen die Hänge in eng bestandene Wälder der Schorfheide an. Unterhalb, nach Süden hin öffnet sich jenseits des Kanals die unendliche Weite der Niederung von Oder und Finow.

Die Schorfheide mit Hochwäldern und Erlenbrüchen, in denen Kraniche nisten, ist bekannt für seine Wildbestände und Jagdhistorie, wenn sie nicht für letztere berühmt berüchtigt ist. Hier gingen die preußischen Kurfürsten und Könige und auch der letzte deutsche Kaiser zur Jagd. Hier richtete der Reichsjägermeister Hermann Göring ein feudales Jagdrefugium ein und hier befriedigten auch die Größen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands SED in DDR-Zeiten ihr Bedürfnis nach feudaler Grossherrlichkeit.
Auch wenn ein starker Hirsch sich kaum in die Oder-Niederung begeben wird, ist die Oder-Niederung jagdlich nicht minder interessant. Denn hier tummeln sich Rehe und Sauen, die in Wiesen, Weiden und Schilfgürteln zahlreicher natürlicher und von Menschenhand angelegter Wasserläufe optimale Lebensbedingungen finden.
In Liepe befinden wir uns unmittelbar auf der Grenze dieser beiden Gebiete, von denen jedes auf seine Art in Vegetation und Artenvielfalt einzigartig ist. Und in Liepe stehen wir inmitten des neuen Lehrreviers für den Lehrprinz e.V.:
Rot- und Damwild sowie Sauen in der Schorfheide, aber vor allem Reh und Schwein im Niederoderbruch.

Wir haben für den Lehrprinz ein Lehrrevier gefunden, das gerade seiner Zweiteilung wegen optimal ist.

Das Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in Liepe

Schiffshebewerk
Foto Dr. W. Lipps: In Sichtweite: Das Schiffshebewerk in Niederfinow

Das Lehrrevier umfasst den gemeinschaftlichen Jagdbezirk des Dorfes 16248 Liepe. Es liegt auf der Grenze zwischen der Schorfheide und der Uckermark im Niederoderbruch. Das ist etwa 10 km südlich von Chorin, direkt an der Oder und am Oder-Havel-Schifffahrtskanal. Das Dorf und die Straße von Eberswalde nach Oderberg teilen das rund 881 ha große Revier in zwei unterschiedliche Jagdbögen, Liepe I und Liepe II.

Kolbenhirsche im Mai
Foto Dr. W. Lipps, Kolbenhirsche im Mai

Die durchschnittliche Jahresstrecke beträgt rund 30 Stück Rehwild, über 40 Sauen und, im Rahmen eines Gruppenabschussplanes mit benachbarten Revieren, bis zu 4 Stück Rotwild. Auch Raubwild - u. a.Fuchs, Dachs, Marderhund, Waschbär - ist reichlich vorhanden. Besonders ergiebig ist die Jagd auf Enten……

Eine ausführliche Beschreibung ist oben ständig unter Lehrrevier zu finden.

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Dez 28 2008

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Jahresrückblick

Die ersten Seminare als Kernarbeit des Lehrprinz e.V. wurden durchgeführt. Die Resonanz war groß, die Durchführung der Seminare erfolgreich und die Teilnehmer begeistert. Doch weist die Durchführung von Seminaren der Art - tolle, wechselnde Revier, optimale Jagdzeit, engagierte Jagdpächter und kompetente Seminarleitung - mehrere Schwächen auf, die es nach einem Jahr Arbeit des Lehrprinz e.V. zu beseitigen gilt.

Trotz aller Begeisterung und allem Engagements erwieß sich vor allem der zunächst als Vorteil angesehene Wechsel der Jagdreviere und die Festlegung auf enge Termine als Nachteil.
Zahlreiche Interessenten konnten schlicht zu den festgelegten und festzulegenden Terminen nicht zusagen.
Problematisch war zudem, dass auch für Stefan Fügner, als Lehrprinz und Seminarleiter, die Reviere nicht gänzlich unbekannt aber doch soweit fremd waren. Entscheidend für eine nachhaltige Bejagung von Revieren ist allerdings gerade eine solche umfassende Revierkenntnis.
Dieses Defizit konnte für die durchgeführten Seminare durch die engagierte Mitwirkung der jeweiligen Revierpächter, denen an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt sei, ausgeglichen werden.

Da wir aber die Seminare mehr Jungjägern - und nicht nur wenigen, die sich die festgelegten Seminartermine zeitlich einrichten können - ermöglichen wollen und auch vermitteln wollen, wie entscheidend Revierkenntnisse für eine nachhaltige und erfolgreiche Bejagung sein können, bedarf die Seminargestaltung einer neuen Ausrichtung:

Zum einen müssen die Seminare zeitlich flexibler gestaltet werden. Wir müssen also erreichen, dass sich Interessenten nicht für einen festgelegten Termin von wenigen Tagen in der bewegungsaktiven Zeit des Wildes entscheiden müssen, sondern tatsächlich die gesamte bewegungsaktive Zeit für Seminare zur Verfügung steht.
Zum anderen muss erreicht werden, dass alle an den Seminaren beteiligten Lehrprinzen über umfassende Revierkenntnisse verfügen.

Aus diesem Grund suchen wir nun ein festes Lehrrevier. Stefan Fügner, als Lehrprinz für alle Seminare, kann in diesem die für erforderlich erachteten Revierkenntnisse haben und wird dann vor allem die gesamte bewegungsaktive Zeit vor Ort sein. So können dann interessierte Jungjäger im gesamten Zeitraum der Hauptjagdzeiten - Bockjagd, Blattzeit und Herbst/Winter - das Seminarangebot des Lehrprinz e.V. mit einem Maximum an zeitlicher Flexibilität in Anspruch nehmen.
Im Übrigen würde ein festes Lehrrevier auch die Durchführung von Jagdhunde-Ausbildungsseminaren deutlich erleichtern.

Bleibt zu hoffen, dass wir schon zum Jagdjahr 2009/2010 ein geeignetes Lehrrevier finden werden und die Seminare dann in optimierter Form fortgesetzt werden können.

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