Jan 30 2010
Tief “Keziban”: So gut wie eingeschneit

Seit Wochen ist das Revier tief verschneit. Am 25.1.2010 glitzert alles im Sonnenschein
Im Lehrrevier herrscht seit Jahresanfang der Winter. Bereits das Tief “Daisy” bescherte größere Schneemengen, Schneeverwehungen und kaum passierbare Straßen. Doch mit den Schneefällen, die seit heute Morgen Tief “Keziban” im Gepäck trägt, geht gar nichts mehr: Das Lehrrevier, das Nieder-Oderbruch, die Südhänge der Endmoräne zur Schorfheide sind im Schnee versunken.

Alle Reviereinrichtungen haben weiße Mützen
Die derzeitigen Witterungsverhältnisse scheinen die Klimaprognosen und die Angst vor der globalen Erderwärmung ad absurdum zu führen: Es schneit und schneit und schneit! Als wenn nicht schon seit Wochen 40 cm Schnee lägen. Seit Jahren, schon fast Jahrzehnten, gab es keinen solchen Winter mehr.
Aber solange Straßen passierbar bleiben, erfreut die weiße Pracht mehr, als dass sie stört.

Noch ist alles ruhig
Nachdem es allerdings seit heute morgen ununterbrochen schneit und der Sturm des Tief “Keziban” für starke Schneeverwehungen sorgt, beginnt der Winter sich zu behaupten und über menschliche Bedürfnisse hinwegzusetzen. Auf den Kreisstraßen bemüht sich der Winterdienst die Straßen freizuhalten. Gemeindestraßen bleiben so wie sie sind und wenn hier der Sturm für Verwehungen sorgt, geht gar nichts mehr.

Es schneit, die Strassen bleiben ungeräumt
Wir durften es heute erleben: Da hilft kein Geländewagen, kein Schlepper mehr. Durch 1 Meter hohe Schneeverwehungen kommt niemand mehr durch. Das Lieper Vorwerk ist eingeschneit:

Dort, wo der Sturm über die Freiflächen bläst, entstehen Scheewehen: Trotz Geländewagen hatten wir uns festgefahren

Es ging gar nichts mehr.

Der Schlepper eilt zur Hilfe ……..

….. aber selbst der scheitert: Geländewagen und Schlepper stecken in einer Schneewehe

Nun hilft nur noch die Schneeschippe

Nach 2 Std. ist zumindest der Geländewagen wieder fahrbereit!
Ein Kommentar


Mich nervt der Schnee langsam so richtig. Auch wenn es ja für Kinder ganz toll ist, wird mir das Schnee schieben langsam leid. Jeden Morgen vor 7 Uhr aufstehen, um die Gehwege vom Schnee zu befreien. Es reicht wirklich langsam. Meine Arme tun mir weh, ich habe Rückenschmerzen und Blasen an den Händen. Zum Glück soll es nur noch wenig Neuschnee geben.