Monatsarchiv für Juni 2009

Jun 22 2009

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Stefan

Seminarblock:Bockjagd zur Rehbrunft

Die Rehbrunft ist für den Rehwildjäger  zweifelsfrei der Höhepunkt im Jahr.

Das Nierderoderbruch mit seinen ausgedehnten Schilfdickungen und Wiesenflächen ist ein geradezu ideales Revier, um die Blattzeit zu erleben. Das übersichtliche, aber ruhige Rehwildrevier im Niederoderbruch verspricht spannende und ereignisreiche Bockjagderlebnisse.

Von Montag, 20.7.2009 bis Sonntag, 9.8.2009 wird im Rahmen der Intervalljagd die Bockjagd anläßlich der Blattzeit im Lehrrevier ausgeübt.

Weitere Informationen zu dem Konzept des Seminarangebots sind hier zu finden.

Sollten Jungjäger an einem Gruppenseminar (bis 4 Personen) Interesse haben, können wir eine preiswerte Pauschalbuchung anbieten.

Zu weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Stefan Fügner
Am Bahnhof 3, 16259 Falkenberg (Mark)
Tel. 033458/64247 oder 0178/6141856

jagdblog@gmail.com
Auch eine vorhergehende Revierbesichtigung ist möglich.

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Jun 21 2009

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Stefan

Entenjagd im Lehrrevier Liepe vom 25.9.-26.9.2009

Abgelegt unter Jagdveranstaltungen

Die Entenjagd im Lehrrevier Liepe findet erstmalig statt. Neben der Jagd und der Jagdhundearbeit soll der Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen der Jagdgäste im Mittelpunkt stehen, weshalb der Gastlichkeit ein hoher Stellenwert eingeräumt werden soll.


25.9.2009

Ab 14.00 Uhr „Bergische Kaffeetafel“ im Landhof Liepe


Da viele Gäste von weither anreisen, steht den Jagdgästen der Landhof Liepe ab 14.00 Uhr als Treffpunkt zur Verfügung. Im Gasthaus des alten Gutshofes erwartet die Ankommenden eine „Bergische Kaffeetafel“, eine Mischung aus „Kaffee und Kuchen“ und deftigem Abendbrot mit regionalen Produkten aus der Mark Brandenburg. Dadurch braucht niemand pünktlich zu sein, um etwas zu Essen zu bekommen und während dieses ungezwungenen Imbisses haben die Gäste genügend Zeit, um sich kennen zu lernen, von der Fahrt zu erholen und sich vor der Jagd zu stärken.


Gegen 17.00 Uhr Begrüßung durch den Jagherrn und die Jagdleitung


Gegen 17.00 Uhr heißt es dann Aufbruch zur Jagd. Nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser werden die Jagdgäste vom Jagdherrn im Innenhof des Landhofes gegrüßt. Es wird über den Ablauf der Jagd informiert und die Jagdgruppen eingeteilt.


Gegen 18.00 Uhr Abendstrich:


Nach der Begrüßung werden die Jagdgruppen auf die Stände geführt und die Entenjagd beginnt. Die Stände sind so gewählt, dass geschossene Enten nicht in undurchgringliches Schilf fallen können und das Apportieren möglich ist. Alle Schützen erhalten Revierkarten in denen ihr Stand und die Stände der anderen Schützen eingetragen sind, sodass jeder über seinen Stand und den Stand der anderen informiert ist.


Gegen 20.00 Uhr Strecke verblasen


Mit Einbruch der Dunkelheit werden die Schützen wieder zum Landhof Liepe gebracht, wo das feierliche Streckeverblasen und die Bekanntgabe der Tagesstrecke erfolgt. Das anschließende Schüsseltreiben findet im Gasthof des Landhofs Liepe statt. Die Kleiderordnung beim Schüsseltreiben ist leger, also die gleiche, wie bei der Jagd. Da sich Jagdgebiet, der Landhof und der Gasthof an einem Ort befinden, brauchen die Jagdgäste die eigenen Fahrzeuge nicht benutzen.

Für die Fahrt zu den Quartieren nach dem Schüsseltreiben wird ein Fahrdienst eingerichtet.

Zum Schüsseltreiben gibt es ein Wildschweingulasch bis zur völligen Sättigung aller Jagdgäste. Über das Rahmenprogramm des Schüsseltreibens hüllt sich die Jagdleitung in Schweigen.

26.9.2009

7.00 Uhr Morgenstrich


Pünktlich geht es am nächsten Tag auf den Morgenstrich. Hier muss damit gerechnet werden, dass Morgennebel die Jagd beeinträchtigt, aber es kann versichert werden, dass es ein einmaliges Naturschauspiel ist, den Tagesanbruch im Oderbruch zu erleben. Durch den Frühnebel kann sich der Beginn des Morgenstrichs verzögern, aber in der Regel lösen sich die Nebelschwaden schnell auf und die Jagd beginnt mit Verzögerung.


Gegen 10.00 Uhr Treffen nach dem Morgenstrich


Je nach Witterung trifft sich die Jagdgesellschaft wieder gegen 10.00 Uhr im Landhof Liepe zum Verblasen der Morgenstrecke und zum anschließenden ausgiebigen Jägerfrühstück, dessen Ende offen ist.

Somit bietet auch das Jagdfrühstück ausreichend Zeit für Gespräche über die Jagd und zum Knüpfen von neuen Kontakten.


Ab 12.00 Uhr Revierbesichtigungen:


Interessierte Jagdgäste haben nach dem Frühstück die Möglichkeit, die Reviere Liepe I und Liepe II zu besichtigen. Da die beiden Reviere völlig unterschiedlich hinsichtlich der Beschaffenheit und der Wildvorkommen sind, kann man hier die Besonderheit einer einmalig erhaltenen natürlichen Endmoränenlandschaft kennenlernen.

Es wird gebeten, dass die Jagdgäste, die an einer solchen Revierbesichtigung teilnehmen wollen, dies vorher anmelden.


Quartiere:


Nach Rücksprache mit dem Hotel „Am Schiffshebewerk“ hat jeder Gast die Möglichkeit, im Hotel oder in den Ferienwohnungen des Hotels für pauschal 30,00 Euro zu nächtigen. Das Frühstück wird nach der Morgenstrich im Landhof Liepe gereicht. Wer auf einem Einzelzimmer besteht, möge dies dem Hotel frühzeitig mitteilen. Das Mitbringen von Hunden wurde angekündigt, sollte aber explizit angemeldet werden.

Diejenigen, die ihre Teilnahme bereits gemeldet haben, werde ich beim Hotel einquartieren.

Anschrift:

Hotel „Zum Schiffshebewerk“

Hebewerkstr.44

16248 Niederfinow

033362 70099

Fax 033362 619066

email: hotel-schiffshebewerk@gmx.de

Ansprechpartner: Eigentümer Herr Manfred Schröder

Jagdgäste, die einen LUMA-Platz benötigen, melden sich bei mir.


Fahrzeugbewachung:


Nach dem Beziehen der Quartiere sollten alle Fahrzeuge im Landhof Liepe geparkt werden und die Waffen nach dem Verblasen der Strecke im Fahrzeug bleiben. Es wird ein Wachdienst organisiert, der bis zum Morgenstrich die Fahrzeuge bewacht.


Ausrüstung:


Es wird gebeten, die Jagd mit bleifreier Munition auszuüben. Ob es möglich ist, in der eigenen Waffe bleifreie Munition zu verschießen, sollte jeder einzelne in Erfahrung bringen.

Bei der Kleidung ist darauf zu achten, unbedingt Gummistiefel zu tragen, da das Oderbruch für seine nassen und sumpfigen Untergrund berüchtigt ist.

Warnhutbänder sind zwingend notwendig, da alle Schützen in getarnten Ständen stehen und eine Weste nicht gesehen wird.


Kosten:


Für Jagdgäste ohne brauchbaren Hund betragen die Kosten 200,00 Euro.

Jagdgäste oder Hundeführer mit brauchbarem Hund zahlen 35 Euro.

Im Preis enthalten ist:

Teilnahme an der Jagd

Gesamte Verköstigung ohne Getränke

Eventuell anfallende Tierarztkosten der Erstversorgung bei Verletzungen , die sich der Hund bei der Ausübung der Jagd zuzieht.


Buchung:


Alle, die sich bereits angemeldet haben, oder sich noch anmelden, erhalten in den nächsten Wochen eine Jagdeinladung als Buchungsbetätigung. Die Teilnehmerzahl wird auf 35 Jagdgäste beschränkt . Der letzte Termin zur Buchung, wenn nicht bis dahin die Teilnehmerzahl bereits erreicht wurde, ist der 15.August 2009.

waidmannsheil

Euer

Stefan

Update: Bericht mit Bildern über die Entenjagd


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Jun 09 2009

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Stefan

Jagdhundeseminar für Nichtjäger und Erstlingsführer von Jagdhunden

Das Problem:

Viele Hundehalter führen Jagdhunde, ohne selbst Jäger zu sein. Auch zeigen viele Hunde, ohne als Jagdhundrasse erkennbar zu sein, einen starken Jagdtrieb. Jagdhunde und Jagdhundemischlinge sind von ihrer Herkunft Hochleistungshunde und benötigen deshalb eine dementsprechende Ausbildung und Beschäftigung.

Mit der Ausbildung solcher Hunde sind viele herkömmliche Hundeschulen nicht vertraut, ist doch die Jagdhundeausbildung mit der Ausbildung in der Hundeschule nicht vergleichbar. Viele Jagdhunde sind zudem in Hundeschulen nicht ausgelastet.

Hundeführer:
Das Seminar wendet sich an Nichtjäger, die Probleme bei der Erziehung ihres Jagdhundes oder Jagdhundmischlings haben und eine spezielle Hilfe beim Umgang und der Ausbildung eines Jagdhundes wünschen, sowie Jungjäger, die erstmalig einen Jagdhund führen und im aktiven Jagdbetrieb einsetzen wollen.

Das Seminar soll dem Seminarteilnehmer Hilfestellungen geben, später mit dem Hund selbst zu arbeiten. Im Seminar verliert der Hundeführer die Angst, bei der Ausbildung etwas falsch zu machen und erlernt die Kniffe und Tricks, die zur Erlernung des “Handwerks Jagdhundeausbildung” notwendig sind.

Der Seminarteilnehmer lernt, dass Konsequenz nichts mit Schmerz und Strafe zu tun hat, sondern absolut notwendig ist, um aus dem noch unerzogenen  Jagdhund einen führigen und vor allem verlässlichen Begleiter und Partner  zu machen.

Seminardauer: 1 Tag

Seminarablauf:

Vormittags:

Im ersten Teil des Seminars wird dem Hundeführer gezeigt, wie der Grundgehorsam bei einem Jagdhund eingearbeitet wird. Es wird erklärt, was der Jagdhundeausbilder unter dem Begriff  “Stubendressur” und “Durcharbeiten” versteht und warum der absolute Gehorsam für alle weiteren Übungen unumgänglich ist.

Durch den Wechsel von Phasen des Arbeitens und des Ruhens wird gezeigt, wie der Hund schnell beginnnt, sich völlig auf den Führer zu konzentrieren. Es wird gezeigt, welche Mittel man einsetzt, um den Hund zur Ruhe zu bringen, damit er sich auf das Arbeiten mit dem Hundeführer konzentriert.

Insbesondere das korrekte Einarbeiten des “Fußgehens”, die Leinenführigkeit, das Aufbauen des Dauerkontaktes zum Führer und das Ablegen des Hundes auf Distanz als Einstieg in weitere Arbeitsgebiete des Hundes werden gezeigt.  Hunde reagieren sehr unterschiedlich, wenn die Ablenkung gesteigert wird. Wieviele Schritte von der Stubendressur (ohne Ablenkung)  bis zum Gehorsam in Streßsituation (starke Ablenkung) notwendig sind, wird aufgezeigt.

nachmittags:

Am Nachmittag wird der richtige Umgang mit Feldleine (Schleppleine), Dummy und Apportierbock, sowie die Arbeit mit der Reizangel vorgestellt. Noch immer wird der Umgang mit den obigen Hilfsmitteln oft unsachgemäß und für die Erziehung des Hundes daher schädlich angewandt, was spätere Korrekturen notwendig macht.

Teilnehmer: 1 Person mit Begleitung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches Seminar nur als Einzelseminar sinnvoll ist.  Die notwendigen Kniffe und Tricks beizubringen, die zudem auf jeden Hund individuell abgestimmt werden müssen, machen eine individuelle Betreuung einer Einzelperson mit dem eigenen Hund notwendig.

Ort des Seminars:

Das Seminar findet im Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. in 16248 Liepe/Brandenburg statt. Das Lehrrevier befindet sich ca. 60 km nordöstlich von Berlin und ist über die A 11 Abfahrt Finowfurt/ Eberswalde zu erreichen.

Unterbringung:

Für von weither Anreisende kann ein Zimmer in einer am Ort preiswerten Pension gebucht werden. (25 Euro)  Für Seminarteilnehmer aus dem Raum Berlin ist das Lehrrevier in ca. 1 1/2 Stunden von Berlin zu erreichen.

Preis:

140,00 Euro

Veranstalter:

Jagdverein Lehrprinz e.V.  Lehrrevier Brandenburg

Am Bahnhof 3    16259  Falkenberg/Mark

Tel.:033458/ 64247  Mobil 0178/6141856

email: jagdblog@gmail.com

Seminarleitung:

Stefan Fügner

Anmeldung:

Zur Anmeldung zwecks Terminabspache wenden Sie sich bitte an obige Vereinsadresse.

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